Nur selten versprach schon die Optik, ob da auch wirklich das entsprechende elektronische und mechanische Gegenstück drinnen aufzufinden war.
AKAI GX 625, ein Edelstahl Prozzoprozzo Bolide, es hatte tolle vordergründige Daten, eine gelungene Optik, doch "vorne Ui und hinten Pfui", wehe wenn es aufgemacht. Auch Umspulen ist nicht sein Ding und die Bandführungsarme wackeln jämmerlich, da wickelt es ganz grausam auch die guten rückseitenbeschichteten Bänder.
Sony TC 765, das edelste Topmodell am Ende seiner Laufbahn. Es ist durch und durch ein Sony und darum kann man es kaum tragen mit über 28 Kilo. Doch auch hier trügt so manches Detail, das "die Leute von Studer" um Klassen besser und dazu noch um Jahre früher bereits besser gemacht hatten.
Die Optik ist eindrucksvoll, noch besser als bei Teac und bei Akai, doch auch 2000 Mark teurer als deren Boliden, damals, als die DM noch mehr Wert war.
Und dennoch, es ist die unangefochtene Königin unter den großen Consumer Bandgeräten. Es ist außen alles aus Alu oder Stahl, eben 28 Kilo schwer.