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Ein Blick rüber in die USA der 1940er Jahre

Die USA waren lange Zeit dem Stahlband sehr zugetan und das mit dem detschen Magnetophon und dem "Papier"- Tonband war Hokuspokus oder Geheimnistuerei, jedenfalls stand das in den Fachzeitschriften bis 1947.

Wie wir heute wissen, ist ein Deutscher mit Namen "Samuel J. Begun" um oder in oder vor 1935 in die USA emigiert, bevor ihn - als Juden - die Nazis gekascht und ermordet hätten. Und er hatte das bis dahin in Deutschland angesammelte Magnetbandwissen mitgebracht.

Das war für die "Brush Development" ein Ansatz, mit ihm und seinem Wissen als Entwicklungs- Ingenieur ein solches Magnetophon "made in USA" zu entwickeln.

Es ist in 1945 bekannt geworden, daß die Brush Development von der bekannten 3M Klebebandfirma ein Klebeband ohne Kleber aber mit Magnetpulver drauf haben wollte, sie aber nicht damit rausrücken wollten, wofür sie es haben wollten.
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Die Brush Development und die 3M waren in USA die ersten

Das alles spielte sich noch vor 1945 ab, als Brush diverse Recorder fürs Militär entwickelte, wie andere Firmen auch, die anderen - also eigentlich alle - jedoch auf dem alten Stahlband der importierten Stille-Recorder basierend.

Ob das nebenstehende Bild das erste Band der Type Scotch 100 war, wissen wir nicht, es steht da nicht drauf. Da die ersten Geräte noch - wie in Deutschland - mit offenen Wickeltellern arbeiteten, man war bis dato immer von Fachpersonal bei der Bedienung ausgegangen - müssten es offene Wickkel gewesen sein.
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1945 bis 1947 ging es in USA bei mehreren Firmen los

3M hatte einen zeitlichen Vorteil, denn sie experimentierten bereits mit einem Vorlauf von 2 oder 3 Jahren an dieser Magnetband Technik herum, ohne zu wissen, wofür.

Mit dem Auftauchen des aus Deutschland heimgekehrten Majors Jack Mullin mit 2 deutschen Magnetophonen war zuerst mal das Geheimnis gelüftet. (Das stimmte natürlich so nicht. Der Intelligence Report vom Nov. 1945 beschrieb diese neue Magnetophon Technik haargenau und vor allem - viel früher.)

Aber gleichzeitig hatte 1945 auch der Colonell Richard Ranger ein solches Magneteophon (aber ein älteres AEG K2 D.C.Gerät) aus Europa mitgebracht.

Herbert Orr aus Alabama als der Dritte hatte sogar einen Vorteil, er hatte angeblich von einem AGFA-Mann die "Formel" zur Herstellung des Type-L Bandes erhalten, das war aber vermutlich nur ein Gerücht.

Und so fingen Ende 1945 drei Firmen an, sich mit der Magnetband Herstellung zu beschäftigen. Und wenn die Amerkikaner etwas anfangen, wird gnadenlos zugeschlagen. Die Anzeigen von damals kommen noch auf anderen Seiten hier im Museum.
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Schaun wir zuerst auf 3M

Das war die "Minnesota Mining and Manufacturing company". Dort gab es einen Ralph Oace, der sich bis 1945 damit beschäftigte.

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