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Was gibt es Neues im virtuellen Ton + Magnetband-Museum ?

Hier schreiben wir Wichtiges und weniger Wichtiges, Fachliches und manchmal auch Fremdes über die Magnetbandtechnik. Dazu kommen Seiten über Vergangenes, wie es kam, wie es war und wie es wieder ging bzw. von anderen Neuerungen, Entwicklungen, Verbesserungen überrollt wurde. Und wir schreiben unsere eigene Meinung !! Die muss nicht mit der Ihren übereinstimmen. Also bitte nur weiter schmökern, wenn Sie so tolerant sind, auch die Meinung Anderer ertragen zu können. Und später archivieren wir das.
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Okt. 2017 - Warum das UHER SG 561 Royal so hilfreich ist

hier gibts keine Hoffnung
hier auch nicht mehr

Viele alte Bänder mit offensichtlich persönlich wertvollen Zeitzeugen- aufnahmen von vor 50 Jahren tauchen auf einmal wieder auf, - mal aus dem Keller, mal vom Dachboden, mal aus Schränken oder Truhen oder sogar aus dem hintersten Eck der Speisekammer. Und den Bändern sieht man nicht an, was sie in den letzten Jahrzehnten "erlebt" oder "durchgemacht" hatten.

Jedenfalls haben die meisten einen (Dach-) Schaden davongetragen. Sowohl "zu heiß" wie auch "zu kalt", das vertragen auch die ehemals modernen PVC und Polyester Kunststoffe nicht über Jahrzehnte. Und die alten sogenannten Massebänder (also Bänder mit nur einer Schicht) gabs nur noch bei den Profis.

Die anderen (Zweischicht-) Bänder haben Ablösungsprobleme, vor allem beim Beanspruchen duch Biegen oder Walken. Lesen Sie, wie Sie die Aufnahmen solcher Bänder vielleicht retten können, vielleicht ein letztes Mal. Eine Gewähr dafür gibt es nicht. Es ist ein Pokerspiel.

Okt. 2017 - Agfa und BASF (Werbe-) Hefte finden Sie hier

Es gab sowohl von der Agfa wie auch von der BASF spezielle "Mitteilungen" für das damals neue "Tonband-Hobby". Viele dieser (Werbe-) Hefte (es sind wirklich keine Zeitschriften oder gar Magazine) bzw. die Artikel (manche seien sogar "Berichte") darin glänzen nicht gerade mit hoher Qualität, eher mit leidlicher Aktualität und manchmal auch nur mit trivialen (teils sogar damals schon blöden und überflüssigen) Nachrichten aus dem Bereich der eigenen Produkte oder der Kundschaft. Hier finden Sie schon mal die Cover-Seiten der AGFA Hefte und hier die Cover-Seiten der BASF Hefte. Später kommen die wenigen interessanten Artikel hinzu bzw. sie werden dort direkt verlinkt. Die Redakteure haben die für uns wichtigen Informationen einfach unterdrückt, zum Beispiel Jahr und Monat der Hefte. Und irgendwann hörten beide Heftchen abrupt auf, der Tonband-Markt war eingebrochen und das Thema war tot.

Okt. 2017 - Informationen über neue analoge Magnetbänder

fabrikfrische Bänder

Wie bei den analogen Vinyl-Schallplatten war der Niedergang der analogen Magnetbandtechnik im Audiobereich nicht mehr aufzuhalten. Auch hier gab es immer wieder Spezialisten, die die analoge Technik am Leben erhalten woll(t)en und dann an der Verfügbarkeit neuer Magnebänder fast verzeifelten. In mehreren Artikeln hatte ich gezeigt, wie komplex und teuer das Aufrechterhalten einer professionellen Bandproduktion ist. Die AGFA, die EMTEC (ex BASF), QUANTEGY (ex AMPEX) und viele andere sind daran gescheitert. Der Markt an Audio- und Video-Bändern war auf einmal (also in weniger als 2 Jahren) total eingebrochen, einfach weg. Auch die Data-Bänder konnten das nicht auffangen. Denn auch die waren ab 2012 auf einmal obsolet, die brauchte man nicht mehr. Hier gibt es noch eine französische Firma, die man in aktuell 2017 ansprechen könnte. Der Link steht ganz unten auf dieser Seite.

Sept. 2017 - 2 amerikanische Artikel über die Band-Historie

Beide Artikel in englischer Sprache mit deutschen Überschriften und neuen Kommentaren sind aus dem Jahr 1982. Der Autor bzw. Mitautor Peter Hammar war dazu 1981 in Deutschland und hatte damals die alten Rundfunkleute befragt und auch die sonstigen Informationsträger interviewt bzw. befragt und die ganzen Antworten abgeglichen und ausgewertet. Nicht alles stimmt mit den vielen anderen Artikeln aus noch früherer Zeit überein, aber ein paar sehr kritische Absätze über die Ignoranz der US-Miltitärs und der US-Geheimdienste von 1940 bis 1945 bezüglich der deutschen Magnetbandtechnologie ist erstaunlich. Artikel 1 steht hier und hier der Artikel 2.

Sept. 2017 - ein Grundig Traumtonbandgerät von 1965

Um 1965 herum hatte Max Grundig voll zugeschlagen und sich in fast allen Märkten der Unterhaltungselektronik an die Spitze katapultiert. Bei den Tonbandgeräten brachte Grundig eine sogenannte "Schatulle" heraus, ein optisches und technisches "Schatzkästchen" für die Aufsteiger bei den Tonbandfreunden. Die beiden Typen hießen TS 320/340 und TM 320/340. Als Laufwerk arbeitete darin das ganz normale TK40 bis TK320 Chassis, das aber im oberen Bereich der Bandgeräte-Qualität angesiedelt war und bereits richtiges Hifi machte. Sicher war das kein Vergleich zum Revox G36, aber dafür war der Preis absolut super. Wir haben bei uns im Fundus jetzt ein TS 320, ein TS 340 und ein TM 320. Das TM 320 hatten wir 2017 aus Köln mit der Grundig Traumanlage von 1966 - zusammen mit einem DUAL 1019 Plattenspieler - geschenkt bekommen. Die beiden TS Schatullen stehen hier schon länger in Wartestellung. Hier geht es zu der neuen TM 320 Einstiegs-Seite.

Sept. 2017 - Über die Bandzugregelung beim UHER SG 630

Der Regelweg ein 1/10 mm

Die Bandzug-Regelung des UHER 630 ist sehr sensibel, aber unbedingt wichtig für den Betrieb dieser Omega-Umschlingung. Bislang habe ich noch nichts an Informationen gefunden, das den Entwickler damals bewegt hatte, eine solch "andersartige" und besonders sensible Konzeption der Regelung zu wählen. Beide Zugkräfte, sowohl beim Abwicklen wie beim Aufwickeln müssen ganz genau auf 1 Stelle nach dem Komma - in Gramm - eingestellt sein. Alleine das ist ein Anachronismus, solche Genauigkeiten bei jedem Band vorzuschreiben. Da wir inzwschen 5 von diesen Bandmaschinen hier im Labor haben, war es für uns sinnvoll, dem mal genauer auf den Grund zugehen. Mehr über das UHER SG 630 lesen sie hier und einen ausführlichen generellen Artikel über Bandzug-Regelungen lesen Sie hier.

Das 630 nur mit DIN Buchsen
ab 1981 die Nase voll

Aug. 2017 - Ein fünftes UHER 630 aus Sinzig ist bei uns gelandet

Unser fünftes UHER 630 ist ein uraltes Viertelspur- Modell ohne die 631er Modifikationen. An den Service-Aufklebern unter der Tonkopf-Abdeckung ist zu erkennen, der UHER Servie hatte sich "redlich" bemüht, aber es hatte nichts geholfen. Die Garantie betrug damals auch nur 6 Monate, der Käufer war der Dumme und - er (und die anderen) hatte(n) es sich gemerkt. Nachdem das Jaulen immer stärker wurde, machte das Gerät eine Reise vom Groß-Onkel zum Großvater, dann zum Vater und dann beinahe auf den Bürgersteig zum Sperr-Müll. Inzwischen war es auch reichlich verstaubt und der optische Eindruck schürte auch keine Reparatur- Hoffnungen mehr. Mal schaun, ob da überhaupt noch etwas zu machen ist. Ein ganz ausführlicher Einblick ist hier entstanden.

Juli 2017 - Ein viertes UHER 630/631 neu bei uns im Labor

Jetzt sind es bereits 4 auf dem Labortisch

Wir vom Tonbandmuseum haben ein viertes großes UHER aus Kirchheim/Teck geschenkt bekommen. Und jetzt bin ich in einer Patsche bzw. einer richtigen Zwickmühle gelandet. Dieses 631 funktioniert nämlich. Und das ist eigentlich "Mist". Denn die drei anderen funktionieren nicht oder nur teilweise, auf keinen Fall zufriedenstellend. Was nun ? In der EDV ist es völlig normal, daß, wenn ein (einziger) PC oder Computer mit einer bestimmten Software funktioniert, man die ziemlich sichere Gewähr hat, es müssten jetzt eigentlich "alle anderen" auch !!! funktionieren. Und jetzt wäre es genau anders herum. Bei dem UHER 630/631 (eigentlich allen Tonbanderäten) ist es nach bisheriger Erfahrung genau umgekehrt. Wenn eines der 630/631 sauber funktioniert, heißt das eben nicht, daß alle anderen gleichermaßen funktionieren "müssen". In den bisherigen Berichten hatte ich von einer nicht massentauglichen Fehlkonstruktion dieser Konzeption gesprochen und viel Widerspruch geerntet. Die Reibung der Außen- oder Rückseite des Bandes bei der Umschlingung der Capastan- Rolle ist meiner Meinung nach grenzwertig bis schwach. Nur besonders rauh (Rückseiten -) beschichtete Bänder werden problemlos "mitgenommen". Alte rückseitig glatte Bänder versagen hoffnungslos und selbst moderne Bänder mit feiner rückseitiger Beschichtung haben enorme Gleichlaufschwankungen.

Juli 2017 - eine ganze Zeitschrift von 1963 bis 73 ist fast fertig

Von Karl Breh und anderen Freunden haben wir fast alle Ausgaben der Zeitschrift "tonband" erhalten. Die Redakteure um Karl Breh bemühten sich sich ab 1964, die Zeitschrift als Informations-Referenz für alle Tonband-Fans zu gestalten und zu füllen. "tonband" war die einzige uns bekannte Zeitschrift, die sich nur um das Tonband und die Geräte "gedreht" hatte. Doch es war schwer, die 4 bzw. 6 Ausgaben pro Jahr jedesmal mit kompetenten und abwechslungsreichen Artikeln zu füllen. Als dann noch mehrere Mitarbeiter/Redakteure "ausfielen", mußte diese here Idee im Februar 1973 "beerdigt" werden.

Frühjahr 2017 - eine Menge neuer Artikel sind im Kommen

bitte auf das Bild klicken

... doch die alle hier einzeln aufzuführen, kostet im Moment zu viel Zeit. Eine ganz besondere Spende verdanken wir Dipl. Ing. Jörg Wuttke, ehemals technischer Direktor der Mikrofonbau-Firma Schoeps in Karlsruhe. Er hatte von seinem Vater noch echtes 6,5mm Tonbandmaterial aufgehoben. Der Unterschied schien zwar gering, doch zumindest die Amerikaner wußten das nicht und waren verwirrt. Hier ein Foto mit jeweils auf die Gegenseite geklebten ausgeschnittenen Vergleichsstücken. Die roten Pfeile zeigen an, von welcher Seite der Auschnitt abgenommen wurde. Übrigens : die Norm aus USA war zwar 1/4", das wäre 6,35mm, doch das Band wurde absichtlich nur 6,25mm breit geschnitten, nicht nur bei AGFA und der BASF, auch in Amerika.

Neujahr 2017 - Rückblick auf und über die Museenseiten

Etwa im September 2003 hatte ich mit der Webseite über die digitalen Bandmaschinen Namens DLT und später LTO sowie die Magnetbandtechnik im Allgemeinen begonnen. Durch reinen Zufall sind im April 2006 die Seiten des Deutschen Fernsehmuseums entstanden. Im Sept. 2007 wuchs die Idee, den Bereich Hifi auf den Hifi-Museenseiten zu präsentieren. Und im Februar 2008 hatte ich dann die historischen Tonbandseiten aus der Magnetbandtechnik ausgegliedert. Das ist jetzt teilweise 14 Jahre her und ich bin inzwischen 67 geworden. In der ganzen Zeit habe ich manch herbe Kritik verdauen müssen, so, wie es heute noch in manchen Foren schlagkräftig zur Sache geht. Die allermeisten Kritiker wollten nie verstehen, daß es sich hier fast ausschließlich um Genuß und Freude und Gaudi dreht. Es sind aber tausende von Mails von Lesern und Besuchern angekommen, die sich sehr lobend geäußert haben und das hat mir auch mal gut getan. Ein bischen Arbeit hatten diese 18.000 Einzel-Seiten schon gemacht.

Bei all den Freuden über die dinglichen Vergnügen wie Hifi und Video und HDTV sind sehr oft die Menschen vergessen worden, nämlich die, die ganz tief im Schlamassel stecken. Und so habe ich mich im Jahr 2016 ganz intensiv um einen von der Medizin beinahe aufgegebenen Freund gekümmert. Die Webseiten traten in den Hintergrund - der Mensch in den Vordergrund. Und es hat funktioniert, mein Freund kann wieder sprechen, laufen und sogar wieder lachen. Dabei war er fast schon tot.

Auch der Einblick in ein Reha-Krankenhaus und in ein Seniorenstift war außerordentlich erhellend. Und so habe ich es mit seiner Erlaubnis dokumentiert, wie man sich als glücklicher Gesunder für "den Anderen" - für den oder die Mitmenschen einsetzen kann, ohne einer bestimmten Religion anzugehören und ohne ein Parteibuch zu haben.

und die noch älteren Neuigkeiten finden Sie auch dort.

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