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Alte News 2011/22 aus "magnetbandmuseum" werden aufgehoben

Hier finden Sie unsere "alten" Neuigkeiten aus 2029/22

Juni 2021 - Zwei weitere Glückstreffer als Geschenke

Am gleichen Tag bekamen wir aus einem Nachlass aus Aschaffenburg zwei (auch wieder) nahezu funkelnagelneue Ossi Bandgeräte gespendet. Soetwas hatte ich noch nie gesehen. denn die anderen "BG 19" (ca. 1951 bis 1952) und "Smaragde" (1954-1960) waren völlig verdreckt und herunter gekommen bei uns eingelandet und wurden damals nach der Foto-Session umgehend entsorgt. Eine Reparatur und Inbetriebnahme hatte überhaupt keinen Sinn mehr gemacht. Diese beiden Geräte hier sind (jedefalls äusserlich) nahezu neuwertig, und das ist ein Phänomen nach über 60 Jahren. Die Fotos spechen für sich. Wie sie innen aussehen, werden wir im Hochsommer dokumentieren und wie sie funktionieren, ebenfalls.

Juni 2021 - Das siebte UHER SG 631 ist im Juni angekommen

Zur vergleichenden kritischen Beurteilung der Stärken und vor allem der Schwächen des SG 630/631 haben wir inzwischen die 7te Bandmaschine in der Nähe von Worms abholen dürfen.

Dieses Gerät ist äußerlich in nahezu neuwertigem Zustand samt der sehr seltenen Staubschutz-Verkleidung aus transparentem Acryl. Dies SG631 mit der Serien- Nummer 15.653 war von Anfang an mit "SG 631" beschriftet, hatte aber die 630er Schaltpläne "im Gepäck". Also außer daß die Anschlußbuchsen auf Weltniveau abgeändert wurden, hatte sich nichts geändert.

Nach Auskunft unseres Spenders war das SG 631 seit mindestens 20 Jahren nicht mehr in Betrieb und natürlich entsprechend verstaubt. Das "Gesicht" - also die Front oder Vorderseite - macht hingegen einen fast nagelneuen Eindruck. Auch ist an den 4 Tonköpfen keinerlei Abrieb (nur viel Staub) zu erkennen, denn der Besitzer hatte nur ein einziges 26,5cm Band - und nicht mal von UHER.
Solch einen Treffer hatten wir nur einmal vor vielen Jahren mit unserem AKAI GX 625, bei dem die Hälfte der damals einzigen 26,5 cm Spule auch noch nie abgewickelt - also bespielt - war.

März 2021 - Musikstücke mit (gefühlt) über 70dB Dynamik

Patricia Kaas live

Im Hifimuseum hatte ich die Live-Aufnahmen der Künstlerin bereits vorgeschlagen, denn dort gibt es französische Pop-Chansons mit jazz- ähnlicher Begleitmusik auf akustischen Instrumenten. Mehrere Stücke auf dieser CD von Patricia Kaas live haben Referenzqualität bezüglich Interpretation und Klangqualität. Soetwas hatten wir vor über 15 Jahren mit "Vaya Con Dios" und Dani Klein als Sängerin schon einmal. Doch dort war die damalige Klang-Qualität "nur" erstaunlich gut. Hier ist wirklich beeindruckend, wie man 70dB und etwas mehr an Dynamik mit 2 x 1.000 Watt in sein eigenes Klangstudio holt. Wichtig : Das Ganze ist ziemlich sicher NICHT für ein Mehrfamilienhaus geeignet.

Feb. 2021 - Wie gut waren die CC-Kassetten wirklich ?

KlangBild Juni 1979

Nur wenige Redakteure hatten sich 1978 getraut, die wirkliche Qualität der Millionen von CC-Kassetten mal kritisch unter die Lupe zu nehmen und wirklich 10 Exemplare eines Produktes eines Herstellers zu kaufen und zu vergleichen. Es kamen frappierende Ergebnisse raus. Andere durchaus fähige Spezialisten hatten es auch schon gemacht, jedoch wurden deren (fast immer bescheidene) Ergebnisse in den hochglänzenden Hochglanz- magazinen nie veröffentlicht, weil dann die Anzeigenkunden ausgeblieben wären. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt.
Wir haben auch schon einen Atikel über die beschi.... Qualität der fertig bespielten Musikassetten - sowohl Klassik als auch Pop - eingescannt. Das war wirklich der Hammer, was da damals an Qualität angeboten wurde.

Jan. 2021 - Wie gut waren die CC-Recorder wirklich ?

KlangBild Nov. 1978

Mit diesem 8-seitigen Artikel aus 1978 hatte sich KlangBild Redakteur Franz Schöler keine Freunde gemacht. Im Nachhinein könnte man festhalten, sowohl die Hersteller wie auch die Importeure und sogar die KlangBild- Leser wollten diese (eigentlich betrübliche) Wahrheit gar nicht wissen.

Ganz ähnlich hatte der Entwickler der TED Bildplatte seinen Chefs immer wieder "zur Kenntnis gebracht", daß diese TED enge Grenzen hatte.

Verglichen mit der analogen Schallplatte wandelten die Cassetten-Fans auf nahezu genauso dünnem Eis oder auf des Messers Schneide wie die Vinyl-Verfechter. Und auch hier kann ich mit Sicherheit sagen, die Hersteller sowohl der Recorder wie auch der Bänder wußten schon ziemlich früh, bis an welche Grenze sie die Qualität hochkitzeln konnten und mit welch sensiblen Methoden die propagierte Edel-Qualität überhaupt erreichbar war.

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