Die Einen wollten wieder große dicke schwere Brocken bauen, die Anderen sahen im Wirtschaftswunder einen friedlichen Massenmarkt aufkommen und wachsen.
Doch die Anfänge waren nicht so richtig vielversprechend. Niemand hatte dort das Feeling und das Händchen wie ein damals noch junger Max Grundig. Und so gab es urkomische Geräte, denen man das absolut fantstische (AEG-) Innenleben überhaupt nicht ansah.
Das ist im Nachhinein sehr schade, denn die ehemaligen AEG Leute (also die Kriegsheimkehrer) hatten das Zeug dazu. In die Grundigs von 1953 dürfen Sie auch heute fast nicht rein schauen, doch die waren wirklich für den damals völlig leeren Massenmarkt gedacht. Unsere Ausstellung "Opas Traum, ein Tonbandgerät" erzählt von dieser Zeit.
Die wenigen allerersten Semiprofi-Geräte von AEG (also bevor das alles in Telefunken umbenannt wurde) sahen nicht so besonders einladend aus. Sie wurden dadurch auch nie ein Erfolg.