Ein neues ?? Magazin für die Ton-Studio-Profis von Sommer 1986 bis Sommer 1990
Die Zielgruppe für solch ein Magazin für die Ton-Studio- profis war ganz sicher klein, vermutlich zu klein. Nach den sehr ausführlichen Zeitzeugengesprächen mit Karl Breh und anderen "Machern" in dieser Branche finanziert sich ein solches Magazin fast nur aus den Anzeigenverkäufen. Die Abonnenten werden nur gezählt wegen des Verbreitungsgrades, nicht wegen der paar Mark an Einnahmen.
Die Zielgruppe waren natürlich nur selten die angestellten Toningenieure, die für die Qualität der Musikaufnahmen zeichneten, es waren die Eigentümer oder die Betreiber dieser Tonstudios, die fast alle die Rentabilität des ganzen Unternehmens im Blick hatten.
Auch bei den 10 oder 12 Rundfunkanstalten konnte nicht drauf los gekauft werden. Zwar wurde die alte Röhrentechnik so nach und nach ersetzt - aber nicht, weil sie schlecht war, sondern weil die Röhrentechnik einem Verschleiß unterworfen war und aufwendig gepflegt werden mußte.
Und so war nach knappen 4 Jahren bei diesem Magazin die Luft raus. Die Veranstaltungstechnik und die Lichttechnik mußte hinzugenommen werden, um die Zielgruppe deutlich zu verbreitern.
Auch der sehr unglückliche Name - den kaum jemand richtig interpretierte - wurde folgerichtig geändert.
Wenn Sie nicht aus dem Logo das "dB" erahnen, finden Sie dieses Magazin einfach nicht und damitist es in der Internet Zeit tot. Das ist der Herausgeber und Chefredakteur deutlich neben den Zug der Zeit getappt.
Mehr über das Ende dieses Magazins lesen Sie im Hifimuseum.
Mit der Sommerausgabe 1990 wurde der Titel beerdigt. Er war nicht die große Zugnummer in dieser kleinen Welt der Vollrofis.
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