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Das Kleeblatt und die Grundig Krone

Man muß die Sehnsüchte der Kunden nur wecken, dann . . .

. . . klappt das schon . . . und dafür hatte Max Grundig, der Erfolgsmensch, ein eigenes besonderes Gespühr und einen Instinkt wie der Fuchs, der die Hasen jagt. Man muß die Produkte nur schmackhaft anbieten, dann bekommt jeder (wieder) Hunger. Wenn dann diese Produkte auch noch dem Wunsch der Massen entsprechen, ist der Erfolg sowieso vorprogrammiert. Und bei Grundig war der gigantische Erfolg lange Zeit regelrecht vorprogrammiert.

Und so wurde die "Grundig Revue" geboren.

Grundig Werbung in den 50er Jahren

Eine gut aufgemachte Zeitung, erst zweifarbig, dann richtig bunt, so war die Grundig Revue besser ein farbenfrohes (beinahe Kunstdruck-) Magazin, das jedem Deutschen Visionen eröffnete, das Wasser im Munde zusammen laufen ließ, also "das" muß es sein.

 

Über 25 Jahre lang hatte es ganz hervorragend funktioniert. Die Grundig Revue war im Prinzip kostenlos und wurde an Jeden verteilt und das in ungeheuren Auflagen, sodaß dem Wettbewerb der Atem stockte. Keiner hatte diese umfassende Produkt- Palette zu diesen (im Vergleich günstigen) Preisen.

Wir haben die Revuen (noch) nicht alle, wir haben bisher nur ein paar dieser Grundig Revue Zeitungen im Fernseh-Museum wieder aufgefunden oder geschenkt erhalten. Doch sie zeigen in ihrer Chronologie, wie es bei Max Grundig anfing und wie es dann die Metro-Gruppe auch viele Jahre lang mit der bunten Metro Post gemacht hatte, und wie es jetzt (ab 2000 etwa) inzwischen Aldi und Lidl und Tschibo und Schlecker und Rewe und all die Anderen mit ihren bunten Wurfsendungen schon wieder machen. Also mindestens brilliant bunt muß es sein.
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Wenn Sie irgendwo bei Ihren Erbschaften eine Kiste mit Grundig Revuen oder Prospekten finden, wir würden da gerne mal rein sehen. Und Sie bekommen alle wieder, garantiert. (Wir heizen nämlich mit Öl.)

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.


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