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Zum Verständnis der DLT Technik . . .

Die Kassettentechnik ist für den modernen Datensicherungsbetrieb unerlässlich geworden. Auf anderem Weg kann man die Datenflut und die gewaltige Menge nicht mehr verlässlich, effizient und bezahlbar sichern. Hier ein Einblick, welche Cartridges / Kassetten es gibt bzw. gab und mit welcher Technik gearbeitet wird bzw. wurde.

Die Philips CC Kassette als Datenspeicher

Eigentlich war es ganz natürlich, daß viele Firmen versucht hatten, diese in gigantischen Stückzahlen hergestellte Kassette für die Datenspeicherung im lowcost und Consumer Bereich zu positionieren.

 

Doch dafür war sie nie gedacht gewesen. Und so ist sie nach einiger Zeit vom Markt verschwunden (so etwa ab 1995), denn die gestiegenen Anforderungen an die Datensicherheit und vor allem an die Datenmenge konnten mit diesem Band (der 3,8mm Breite das Bandes) und der "leichten" Mechanik nicht erfüllt werden.

 

Alle Kassetten mit einer soliden Metallplatte unten drunter waren diesem System überlegen, waren aber auch erheblich teurer.

 

 

Von vorne sieht sie aus wie eine ganz normale CC Audio Kassette, hinten sieht man den Ausbruch bzw. die Nische, die als Kodierung die Verwendung von normalen Audio Kassetten verhindern sollte.

Das Innenleben ist schon etwas verbessert.

Die beiden Bandwickel drehen rutschend auf einer Gleitfolie und die Kassette hat links und rechts Umlenkrollen, keine Bolzen. Der Bereich des Antriebes und des Kopfes ist deutlich verstärkt im Vergleich zu den Audio Kassetten.

 

 

Das sollte etwas mehr an Stabilität bringen. Mit dieser Technik ist der waagrechte Betrieb zwingend vorausgesetzt.

 

 

Die Bandführung übernimmt wie bei der Audiocassette eine Mechanik, die von außen in die Öffnungen hinein geschoben wird. Das mag für die 4 Spuren der Audiocassette ausreichen, für eine darüber hinaus gehende Präzision ist das zu wenig oder zu wackelig.

 

 

Hie sieht man den Bandverlauf sehr deutlich. Es wäre eigentlich ein Idealfall (2 Spulen und zwei Umlenkrollen), wenn das Band von der effektiven Gesamtfläche die Datenmenge nicht erheblich begrenzen würde.

 

Ein so schmales Band kann physikalisch nicht die Führungsstabilität eines 6,3mm oder 8,0mm oder 12,6mm breiten Bandes besitzen und auch nicht diese Zugkräfte aufnehmen, die für schnelles Starten und Rückspulen erforderlich wären.

 

Und damit war nach 2 oder 4 Gigabyte netto die Kapazität ausgereizt.

 

 

 

 

Von dieser Firma (und den anderen) hört man hier bei uns in 2007 nichts mehr.

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