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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Noch kleiner, noch besser ?
Die Micro Kassette:

Für viele Anwendungen war die Philips CC immer noch zu groß und vielleicht sogar zu gut. Man muß neidlos zugestehen, die Industrie hatte ihre Schul- arbeiten gemacht und die Qualität der CC Plastik Hülle wurde deutlich verbessert. Doch man wollte eigentlich weniger, nur Sprache und auch nur 30 Minuten. Das Gerät mußte so klein sein, daß es satt in der Hand lag. Die Qualität sollte so gut sein, daß man den Text deutlich vertsehen und sofort in die Schreibmaschine tippen konnte.

 

So entwickelte Olympus aus Japan, ein Foto- und Diktiergeräte Spezialist, auf der Basis des 3,81mm Bandes der "Philips CC-" Kassette die "Micro-" Kassette.

 

Und alle bauten diese Kassette (in Lizenz?), selbst der Riese Sony, der damals noch eine eigene Bandfertigung hatte.

Hier der Vergleich mit der CC

6 Jahre nach der CC von Philips . . . haben die Japaner also noch weiter verkleinert. Der direkte Vergleich mit der Philps CC. Andere bildliche Größen- Vergleiche mit anderen Kassetten finden Sie als letzten Eintrag in diesem Submenü.

 

Was die Sony Ingenieure mit der Elcaset vergrößert hatten, hatten die Olympus Ingenieure anders herum konstruiert. Es war alles auf den Pearlcorder von 1969 zugeschnitten.

Die Kassette ist ähnlich simpel aufgebaut wie die CC und hat sogar Umlenkrollen, also keine feststehenden Bolzen, so, wie die Amerikaner das bei den QIC und anderen Kassetten primitiv vorgemacht hatten.

 

Das vermindert zwar die Reibung, hat aber vielleicht Einfluß auf den Stromverbrauch der Olymus Diktiergeräte, weiter nichts, dazu ist der Rest zu primitiv.

 

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