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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

ein Quadruplex Kopfrad mit Kopf

Der Magnetkopf ist neben dem Band- material der Kern dieser Technologie.

Die Konstruktion und die physikalischen Grundlagen sind beileibe nicht trivial. Vor allem bei der Video-Technik der 50er Jahre (der erste VTR kam 1956 auf die Welt) hatten die Ingenieure (von Ampex) erhebliche Probleme mit der irren Umdrehungsgeschwindigkeit des Kopfrades von nahezu 15.000 Umdrehungen/Minute.

Die Firma Bogen aus Berlin

Zwei Broschüren des Magnetkopf- Spezialisten Bogen geben Auskunft.

Durch Zufall und Geduld beim Warten haben wir diese 1965er Unterlagen erhalten. Und dort steht wirklich viel Wissens- wertes drinnen.

Die Story, wie es mit den "Tonköpfen" angefangen hatte . . .

Wir haben natürlich Bilder gesucht, wie denn die ersten Ton- köpfe (also die Magnetköpfe der Ur-Tonbandgeräte) ausgesehen haben. Das ist gar nicht so einfach.

 

Im ersten Bild zwei edle Nagra Vollspur Köpfe, links der Auf- nahmekopf, rechts der Wiedergabekopf. Den Löschkopf kann man nicht sehen, der ist noch weiter links. Alles zusammen auf einer dicken gefrästen Aluplatte für die Ewigkeit montiert. Wenn Sie das Bild durch Klick vergrößern, sehen Sie die exzellente Bandführung.




Rechts jetzt ein TEAC Halbspurkopf.







Danach kommen zwei 4 Spur - 4 Kanal Köpfe für die damalige 1/4" Quadrophonie-Bänder.






Und am Ende sehen Sie den Kopfträger einer 14 Kanal Daten- Bandmaschine. Dieser Kopfträger mit den vier 7-Spurköpfen hatte mal den Wert Ihres Kleinwagens, also etwas mehr als 15.ooo.- bis 20.ooo.- US Dollar. Das ganze Bandgerät kostete damals ca. 400.000 Dollar.


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