Auch die Fachhochschule Rüsselsheim kaufte 1970 eine IBM 1130. Die stand in einem Raum, der ringsum verglast war und wir Studenten durften ehrfürchtig ("eventuell noch mit gesenktem Blick") um das Heiligtum herum defilieren. Eigentlich war es lachhaft, was sich die damaligen Herren EDV-Leiter an Privilegien herausgenommen hatten. Dieses damals (eine) 1 Million DM teure Stück hatte nämlich nur die Leistungsfähigkeit eines späteren 5 MHz Intel 8086 (von 1978) und wurde mit Lochkarten gesteuert. Nichtsdestotrotz hatte der IBM Rechner einen ungeheuren Imagegewinn, denn wer hatte schon 1 Million übrig. Übrigens, davor "durften" wir Studenten auf der IBM 360 der Firma Opel unsere Lochkarten mit primitiven Fortran Programmen "rechnen" lassen.
Mit Bezug auf die Firma Bogen in 1968 war das schon eine immense Anschaffung, denn die Software kostete damals bestimmt auch noch einmal eine Million. Andererseits zeugte das davon, daß die Vielfalt und die Mengen an Magnetköpfen von Hand schon gar nicht mehr zu steuern bzw. zu fertigen waren.