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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Die Firma "Grundig Electronic" war die professionelle High-Tech Tochter der Grundig AG.

Grundig Messgeräte
Erster sw 1" Videorecorder 1965

Dort wurden professionelle Mess- und Prüf- Geräte und auch zukunftsweisende Techniken und Geräte zum Beispiel in Verbindung mit der renomierten Meßgeräte-Firma Hartmann & Braun aus Frankfurt entwickelt, die es wirklich in sich hatten.

Unseres Wissens nach wurden zuerst mal die riesigen Fertigungsstraßen in Grundigs Werkshallen damit ausgerüstet. Es sprach dennoch recht schnell auch nach draußen sich rum, daß es da etwas wirklich Gutes bei Grundig gäbe und dann wurden sie sehr schnell akzeptiert, die Profi- Grundigs.

 

Später produzierten Sie auch Meßgeräte für Hartmann & Braun und viele andere Mitbewerber des Mutterkonzerns. Es gab natürlich für dei großenGrundig Recorder auch die bekannten Fernaugen von Grundig, also die Überwachungskameras für den industriellen Bereich.

 

Dazu wurden dort auch wegweisende Entwicklungen mit in die Wiege gelegt wie die diversen Normenwandler, also SECAM-NTSC zu PAL Converter und diverse (analoge) HDTV Prüfeinrichtungen.

Schmalband-Bildübertragung von Bildsignalen.

Grundig zeigte 1968 in Hannover erstmals ein besonders wirtschaftliches Bildübertragungsverfahren zur Übertragung von Bildsignalen über normale Zweidraht-Leitungen. Es handelt sich um ein schmalbandiges Übertragungssystem, bei dem ein einzelnes Fernsehbild mit üblicher Auflösung innerhalb einer Minute über eine normale Telefonverbindung im Trägerfrequenzverfahren übertragen wird.

 

Als Quelle dient eine Grundig Fernsehkamera (ein Fernauge), die per Telefonanruf ein einzelnes Fernsehbild auf einem Speichervidikon speichern kann. 

 

Das im Vidikon gespeicherte Bild wird in ca. 60s abgetastet, dann in 512 Zeilen zerlegt und mit einer Video-Bandbreite von ca. 2,2kHz im AM-Restseitenbandverfahren übertragen. Vorausgesetzt, die Fernmeldenbehörden genehmigen das, dann ist die Qualität der FAX Übertragung deutlich überlegen.

 

 

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