Kein Motor läuft von Hause aus rund, alle Motoren müssen deshalb (bei Bedarf) ausgewuchtet werden. Und bei 15.ooo U/min "scheiden sich die Geister". Das muß ausgewuchtet werden und zwar präzise, sonst vibriert die ganze Kiste. Bei den Modellfiegern werden selbst die modernen Luftschrauben mit kleinen Stückchen Tesafilm ausgewuchtet, denn die drehen auch wieder mit 12.ooo U/min und sind dabei noch recht leicht.
Bei dem Spindelmotor von 1956 wurden nicht nur der Rotor an sich auf beiden Seiten mit kleinene Bohhrugen auf den Stirnseiten lebenslänglich dynamisch ausgewuchtet, ......
...... es wurde dazu auf der Kopfrad-Seite der Achse ein dickeres Alurad aufgesetzt und von allen Seiten mit Gewindelöchern versehen. In die wurden dann zum Auswuchten des Montierten Kopfrades eine ganze Menge sogenannter "Inbus- oder Maden-schrauben" aus Stahl verschieden tief eingeschraubt und am Ende noch fest geklebt.
Damit wurde nach dem fälligen Austausch eines verschlissenen augelaufenen Kopfrades jeweils der gesamte Rest des rotierende Systems neu ausgewuchtet.
Das war stabil und hat das ganz (Motor-) Leben gehalten.
(Jedenfalls bis der Autor kam und das Teil vollständig zerlegt hatte.)