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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese Museums-Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Präzise, schnell und gleichmäßig soll er drehen.

Der Motor soll nicht nur drehen, er soll möglichst schnell hochlaufen und dann die richtige Geschwindigkeit zur richtigen Zeit halten. Denn, stimmen die Geschwindigkeit und Phasenlage nicht mit den Bildern überein, gibt es die mühsam bekämpften Phasen- bzw. Zeit- oder Synchron- Fehler.

 

Doch am Anfang gab es nur die Röhrentechnik und mit der mußte es gehen. So hat man eine ganz spezielle Lichtschranke konzipiert, die nur im absoluten Dunkel funktionierte. Anfänglich ein Lämpchen, viel später eine Leuchtdiode, strahlte schräg auf diese Walze mit einer verspiegelten und einer schwarzen Halbseite. Die beiden konträren Bereiche mußten durch einen gesägten Schlitz getrennt werden, damit der Starpunkt absolut eindeutig war.

 

 

 

 

Was für uns heute (von der schnellen Taktrate her) normal ist, war damals bei 15.ooo U/min Hightech. Das Empfangsteil (die Selenzelle) war anfänglich nicht schnell genug. 15.ooo U/min hieß ja 15 Kilohertz Schaltfrequenz der Selenzelle und das war damals viel. Heute "können" unsere Glasfaser Empfangsdioden mehrere Gigahertz schalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch dieses kleine Loch wurde diese Walze von dem Lämpchen von schräg oben angestrahlt und gleichzeitig das nach schräg unten reflektierte Licht abgefragt und den Verstärkern zugeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unten darunter sieht man, daß der Übergang von hochglänzend silbrig blank auf dunkles mattschwarz ein sauber gesägter Spalt war.



Jetzt kommt der Kern der ganzen Weisheit, die Quadruplex Kopftrommel.

 

 

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