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1948 bis 1973 - 25 Jahre Grundig - und weiter nichts ?

Irgendwie passt es nicht ganz, denn Grundig hatte bereits 1945 direkt nach dem Krieg wieder angefangen. Vielleicht hatte Grundig das Fachhandelskonzept erst 1948 eingeführt, das könnte dann stimmen. Es wäre dann aber sehr weit her geholt mit dem Geburtstag von Grundig. Den 50. Geburtstag feiern sie nämlich 1995 !!

In 25 Jahren fast 40 Millionen Kunden. ?? Wenn ich natürlich jedes Gerät mit einem Kunden in Verbindung bringe, ja wie rechne ich dann Stereolautsprecher oder sogar Quadro 4D Lautsprecher ? Vielleicht sind es ja wirklich 4 einzelne Kunden pro Set. Jetzt weiß ich auch, wie das mit den kostenpflichtigen Klicks bei Google berechnet odr beschummelt wird. Also ich rechne da anders.

Jetzt folgen die gleichen Seiten wie in der vorigen Ausgabe. Fast aufs Wort und aufs Bild gleich.

Oh, da gibt es jetzt High Energy CC Kassetten und auch welche mit Kobalt aktiviert. War das mit dem Kobalt nicht irgend etwas Radioaktives ? Ich glaube, das war die Zeit, in der die CC Kassetten mit Kobalt und Chromdioxid so verteufelt wurden.

Bei den Kofferradios gibt es zwei neue schwarze Modelle, aber das reißt das Alles nicht raus.

Doch halt, es gibt etwas Neues - richtiges Quadro.

Ich vermute, sie haben bei Grundig viel Lehrgeld für ihre Beratungsresistenz bezahlt. Der ganze 4D Kram war unverkäuflich, denn es war ein einziger großer Pseudostereo-Bluff.

Jetzt gibt es das Traumstudio als "Studio 2040 Hifi" mit 4 x 12,5 Watt Sinus bei Quadro. Aha, also doch 4 Kanäle. Doch 12,5 Watt reicht für die Audiorama 7000 nicht aus. Das ist dünn. So klang es letztendlich auch, sehr sehr bescheiden. Man muß es ihnen aber lassen, die Fotos sahen wirklich gut aus.

Und beim Studio 2000 stand nix mehr von 4D dran. Gut so. Die beiden Stereo- Receiver wurden optisch aufpoliert, doch sie sehen nicht mehr gut aus wie früher, eher verknorzt. Wie bei den Kofferradios fehlt die optische Harmonie des ersten Blickes, es passt nicht mehr zusammen.

Nach den beiden Audiorama Kugeln kamen noch zwei Audioprisma Boxen mit wenig begeisterndem Klang. Schade.

Irgendwie fehlt der Chef ?? oder ??

Erst sehr spät kam raus, es wurde nämlich akribisch geheim gehalten, Max Grundig hatte seit längerem ernsthafte gesundheitliche Probleme. Eine Zeit lang wurde er mit seinem Privatjet von Uniklink zu Uniklinik geflogen und bekam ein künstliches Kniegelenk. Dann machte das Schultergelenk Probleme und dann das linke Ellenbogengelenk.

Es kann also durchaus sein, daß dies die Zeit war, in der er mehrere Wochen oder gar Monate das Schiff treiben lassen mußte, trotz seiner enormen Energie und Willenskraft.

Bei genauer Recherche der Innovationszyklen fällt soetwas dann auf.


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