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Die technischen Daten aller BASF Magnetband-Produkte 1967

In einem recht dicken DIN A5 Ordner haben wir sie gefunden, die gesamten technischen Daten aller von der BASF im Zeitraum um 1967 hergestellten Magnetband- / Magnetfilm- Produkte, insbesondere der Test- und Bezugsbänder. Auch die Magnetfilme stimmen mit den korrespondieren Produkten der Agfa überein.
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Inhaltsverzeichnis (BASF Magnetband - Technische Daten)

  Produktbereich Art der Dokumentation Seite
I Übersichtsblatt Zusammenstellung der verschiedenen Bandtypen, Kennzeichen und Anwendungshinweise 100
II Erläuterungen Einführung und Erklärung zu den Datenblättern 200
III Studiobänder Technische Hinweise 300
    Datenblatt für Typ LGR 311
    Datenblatt für Typ LR 56 312
    Datenblatt für Typ LGS 52 313
    Datenblatt für Typ PES 40 314
IV Heimtonbänder Technische Hinweise 400
    Datenblatt für Typ LGS 35 411
    Datenblatt für Typ PES 35 412
    Datenblatt für Typ LGS 26 413
    Datenblatt für Typ PES 26 4l4
    Datenblatt für Typ PES 18 415
    Datenblatt für Typ PES 12 416
V Magnetfilme Technische Hinweise 500
    Datenblatt für Typ P 16 511
    Datenblatt für Typ P 17,5 512
    Datenblatt für Typ P 35 513
VI Endloskassetten-bänder Technische Hinweise 600
    Datenblatt für Typ PES 36 611
    Datenblatt für Typ PES 35 D 612
    Datenblatt für Typ PES 4^ D 613
VII Magnetfolien Technische Hinweise 700
    Datenblatt 711
VIII Testbänder und Testfilme Technische Hinweise 800
    Datenblatt zum DIN-Bezugsband 38 811
    Datenblatt zum DIN-Bezugsband 19s 812
    Datenblatt zum DIN-Bezugsband 19H 813
    Datenblatt zum DIN-Bezugsband 9 814
    Datenblatt zum DIN-Bezugsband 4,75 815
    Datenblatt zum DIN-Bezugsfilm 16 816
    Datenblatt zum DIN-Bezugsfilm BF 17,5 und 35 817
    Datenblatt zum Kurz-Bezugsband 38 - 1/4" 818
    Datenblatt zum Bezugsband 38 - 1/2" und 1" 819
    Datenblatt zum Stereo-Testband 38 - 1/4" 821
    Datenblatt zum Justierband 1/4" 822
    Datenblatt zum Spaltprüfband 1/4" 823
IX Angaben zur Lieferform   900
    Bandbreiten 911
    Bandlängen und Spielzeiten 912

I Übersichtsblatt

Typ---------- Trägermaterial ca. um Anwendungshinweise
LGR PVC 51 Rundfunkband, entspricht den Forderungen des Pflichtenheftes der ARD; für Studiogeräte mit freitragendem Wickel.
LR 56 PVC 52 Hochaussteuerbares Studioband; für Playback- und Stereo-Aufnahmen in Schallplattenindustrie und Tonstudios .
LGS 52 PVC 47 Standardband für professionelle Anwendungen; für Studiogeräte mit Doppelflanschspulen.
PES 40 Polyester 37 Langspielband, vorwiegend für die Reportagetechnik im Rundfunk; auf Studiogeräten mit freitragendem Wickel verwendbar.
LGS 35 PVC 34 Langspielband, universelles Band, vorwiegend für die Heimtontechnik, einschließlich Vierspurtechnik
PES 35 Polyester 33 Langspielband, universelles Band, vorwiegend für die Heimtontechnik, bei erschwerten Betriebsbedingungen; auch für die Vierspurtechnik.
LGS 26 PVC 24 Doppelspielband für die Heimtontech-nik, außerordentlich schmiegsam, deshalb besonders für die Vierspurtechnik.
PES 26 Polyes ter 24 Doppelspielband für die Heimtontechnik bei erschwerten Betriebsbedingungen; auch für die Vierspurtechnik.
PES 18 Polyester 18 Dreifachspielband, sehr dünnes Band, für die Heimtontechnik, besonders für netzunabhängige Geräte und für Kassetten.
PES 12 Polyester 13 Vierfachspielband; nur in 3,8lmm Breite für Kassetten,
P 16 Polyester 90 Einseitig perforierter Magnetfilm 16mm für Fernsehen und Filmstudios.
P 17,5 Polyester 90 Einseitig perforierter Magnetfilm 17,5mm nur für Filmstudios.
P 35 Polyester 90 Perforierter Magnetfilm 35mm nur für Filmstudios.
PES 35D Polyester 35 Doppelseitig beschichtetes Spezialband mit Gleitschicht für Endlosbandkassetten
PES 45D Polyester 45 mit Möbiusschleife. Lieferung nur auf Anfrage.
PES 36 Polyester 34 Einseitig beschichtetes Spezial-band mit Gleitschicht für Endlosbandkassetten.
       

II Erläuterungen (zu den Technischen Daten)

BASF Magnetbänder stehen für die

(1) Schallaufzeichnung (Tonband, Magnetfilm)
(2) Bildaufzeichnung (Videoband)
(3) Digital-Informationsspeieherung (Computerband)
(4) Analog-Informationsspeicherung (Instrumentationsband)

in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung.

Die vorliegenden technischen Daten und Hinweise beziehen sich ausschließlich auf die Schallaufzeichnung, - Für die anderen Aufzeichnungsarten bzw. Magnetbänder stehen spezielle Druckschriften auf Anforderung zur Verfügung. - Die wichtigen Eigenschaften der verschiedenen Bandtypen sind in Datenblättern zusammengefasst, die dem Anwender die Auswahl des richtigen Bandes und der günstigsten Arbeitsbedingungen erleichtern sollen.

BASF Tonbänder sind durchweg Schichtbänder, d.h. das magnetisch aktive Material ist in einer dünnen Schicht auf einer Trägerfolie aufgebracht. Als Träger für den Typ LGS wird eine gereckte Polyvinylchlorid-Folie (LUVITHERM) verwendet, die unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen eigens für diesen Zweck von der BASF hergestellt wird. Für den Typ PES wird als Träger eine gereckte Polyester-Folie benutzt. Beide Folien sind alterungs- und feuchtigkeitsbeständig und verleihen den Bändern eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer. Als magnetisierbares Material wird Eisenoxid (gamma-Fe2O3) von nadelförmiger Struktur verarbeitet, das ebenfalls aus eigener Fertigung stammt.
Durch eine wirksame Oberflächenvergütung erhalten die Bänder eine sehr glatte Schichtoberfläche, die bei BASF Tonband ebenso wie die gleichmäßige Qualität und der geringe Kopiereffekt besonders geschätzt wird.

BASF Tonband ist in seinen mechanischen und magnetisch-elektrischen Eigenschaften sorgfältig auf die Anforderungen der Praxis abgestimmt und erlaubt,alle Möglichkeiten, die mit modernen Magnetbandgeräten geboten werden, voll auszunutzen. Auf den handelsüblichen Geräten können die verschiedenen Typen ohne Änderung der Geräteeinstellung mit optimalem Ergebnis verwendet werden.

Die mechanischen, magnetischen und elektroakustischen Eigenschaften der verschiedenen Bandtypen sind im einzelnen den beiliegenden Datenblättern zu entnehmen. Nachstehen folgen Erklärungen zu diesen Daten und Angaben über die Meßbedingungen.

März 1967 - Katalog Seite 200/1

II-1) Mechanische Eigenschaften

Die mechanischen Eigenschaften eines Tonbandes werden vor allem durch die Trägerfolie bestimmt und sind für das einwandfreie Arbeiten, die Lebensdauer und Archivierbarkeit der Bänder von besonderer Bedeutung.

Für die Beurteilung und den richtigen Einsatz der Bänder sind hauptsächlich folgende Punkte von Interesse:

Trägermaterial

Für ein gutes Tonband ist ein Trägermatierial zu fordern, das möglichst reiß- und dehnungsfest, form- und alterungsbeständig, feuchtigkeitsunempfindlich und sehr schmiegsam ist. Diese Forderungen werden heute vom LUVITHERM- und vom Polyester-Träger bestens erfüllt.

Beide Trägermaterialien werden bei BASF Tonband verwendet. Der LUVITHERM-Träger ist für alle normalen Anwendungsfälle zu empfehlen, während Polyester-Träger dort eingesetzt werden, wo das Band besonders hohen thermischen Beanspruchungen ausgesetzt ist und die etwas geringere Schmiegsamkeit nicht so sehr ins Gewicht fällt.

Bandbreite

Die Bandbreiten der Magnettonbänder sind international genormt. Die am häufigsten verwendete Bandbreite beträgt 6,30 +0,00mm -0,06mm. Für Spezialzwecke werden gelegentlich auch Bänder anderer Breiten benötigt. Die lieferbaren Bandbreiten sind aus dem Blatt "Bandbreiten" (911) zu entnehmen.

  • Anmerkung : Das stimmt international so nicht. Die häufigsten Bandbreiten sind 6,25mm zuzüglich oder abzüglich der Toleranzen. Siehe Agfa und 3M Datenblätter.

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Banddicke

BASF Tonband wird in fünf Nennstärken geliefert :

Standardband (ca. 47µm)
Langspielband (ca. 35µm)
Doppelspielband (ca. 24µm)
Dreifachspielband (ca. 18µm)
Vierfachspielband (nur in 3,81mm Breite für Kassetten) (ca. 13µm)

Die Dickentoleranzen zu obigen Angaben betragen ca. ±10%.

Schichtdicke

Bei BASF Tonband liegt die Schichtdicke je nach Bandtyp zwischen 4µm und 15µm .

Reißlast

Sie gibt an, unter welcher Belastung das 6,30mm breite Band reißt. Im praktischen Betrieb treten derartige Belastungen normalerweise nicht auf.

Nennbelastbarkeit bei statischer Belastung

(nach DIN 45 522, Bl. 3)
Dieser Wert gibt Auskunft über das Verhalten der Bänder bei Krafteinwirkung über lange Zeit, z.B. durch den Bandzug im Bandwickel. Es wird die Kraft ermittelt, die unter den nachstehend beschriebenen Meßbedingungen eine plastische Dehnung von 5% ergibt. Bei der Messung wird ein Bandstück von 0,5m Länge bei Zimmertemperatur (25°C) belastet und anschließend in der sich ergebenden gestreckten Länge 24 Stunden festgehalten. Die 2 Sekunden nach Entlasten unter einer Restlast von 100p vorhandene plastische Dehnung wird ermittelt. Aus einigen Messungen und Interpolation bestimmt man die Kraft (Nennbelastbarkeit), die eine plastische Dehnung von 5% bewirkt.

Nennbelastbarkeit bei dynamischer Belastung

(nach DIN 45 522, Bl. 3)
Dieser Wert gibt Auskunft über das Verhalten der Bänder bei stoßartiger Krafteinwirkung, z.B. durch mangelhaft justierte Bremsen. Zur Messung wird ein 0,5m langes Bandstück bei 250°C während einer Periode mit einem mechanischen Schwingungskreis (2 Hz) gekoppelt und die verbleibende Längenänderung, die sich 30 Sekunden nach der Entlastung einstellt, gemessen. Der angegebene Belastungswert gilt für eine plastische Dehnung von 5%.

Zulässiger Temperaturbereich

BASF Tonband kann in dem angegebenen Temperaturbereich betrieben werden, ohne daß eine nachteilige Beeinflussung der mechanischen Eigenschaften des Bandes auftritt. Mit Rücksicht auf den Kopiereffekt, der stark temperaturabhängig ist, sollten jedoch die Bänder nicht unnötig warm gelagert werden. Als günstigste Lagertemperatur ist deshalb ca. +20°C zu empfehlen.

Zulässige Luftfeuchte

Da BASF Tonband feuchtigkeits"un"empfindlich ist, brauchen bei der Lagerung in Bezug auf Luftfeuchtigkeit keine besonderen Vorkehrungen getroffen zu werden.

Alle Angaben vom März 1967 - 200/3
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II-2) Magnetische Eigenschaften

Bei BASF Tonband wird als magnetisierbares Material ein hochwertiges Eisenoxid (gamm-Fe2O3) verwendet, das für diesen Zweck nach eigenen Verfahren hergestellt wird. Dieses Oxid besitzt eine nadelformige Struktur und wird so in die Schicht eingebaut, daß eine magnetische Vorzugsrichtung in der Längsachse des Bandes entsteht, die sich günstig auf die elektroakustischen Eigenschaften auswirkt.

Das Material ist magnetisch stabil, so daß die einmal aufgebrachte Magnetisierung auch bei häufigerem Abspielen und langer Lagerung in ihrer ursprünglichen Intensität erhalten bleibt. An magnetischen Eigenschaften sind in den Datenblättern im einzelnen aufgeführt:

Koerzitivkraft

Hier ist der Wert für die Feldstärke in Oersted (Oe) angegeben, die aufgewendet werden muß, um die Magnetisierung eines zuvor gesättigten Bandes auf Null zu bringen (1 Oe = 1,25 Ampere/cm).

Remanenter Sättigungsfluß

Dieser Wert nennt den nach der vollen Sättigung auf dem Band verbleibenden Bandfluß. Mit Rücksicht auf die nichtlinearen Verzerrungen kann dieser Bandfluß bei der Schallaufzeichnung nur zum Teil ausgenutzt werden.

Sättigungsremanenz

Die Sättigungsremanenz dagegen ist ein Maß für die Magnetisierung, die auf dem Band zurückbleibt, wenn es bis zur Sättigung magnetisiert wurde. Die Remanenz wird in Gauß angegeben und ist im Gegensatz zum Sättigungsfluß unabhängig vom Querschnitt des Bandes, d.h., diese Werte können auch bei Bändern mit unterschiedlicher Schichtstärke direkt miteinander verglichen werden.

Relative Remanenz

Sie gibt das Verhältnis von Sättigungsremanenz zur Sättigungsmagnetisierung an und bietet einen Anhaltspunkt für die Form (Rechteckförmigkeit) der Hysteresisschleife.

Alle angegebenen Werte gelten für die Längsrichtung des Bandes. In der Querrichtung sind, bedingt durch die magnetische Vorzugsrichtung, vor allem die Remanenzwerte merklich geringer.

März 1967 - 200/4

II-3) Elektroakustische Eigenschaften

Während die mechanischen und magnetischen Eigenschaften von Tonbändern als unabhängige physikalische Größen verhältnismäßig einfach anzugeben sind, können ihre elektroakustischen Daten nur im Zusammenwirken mit einem Tonbandgerät bestimmt werden, wobei die Eigenschaften des Gerätes die Ergebnisse stark beeinflussen !!!!!!

Um den Einfluß der Geräte soweit wie möglich auszuschalten, werden Arbeitspunkt, Empfindlichkeit und Frequenzgang relativ zu einem Vergleichsband (Leerbandteil der DIN-Bezugsbänder) angegeben. Es sind aber darüber hinaus noch einige Angaben über das Gerät erforderlich, die in den beiliegenden Datenblättern den elektroakustischen Eigenschaften jeweils vorangestellt sind.

Dabei ist zu beachten, daß diese Bedingungen bei den verschiedenen Datenblättern unterschiedlich sind, da sie unter Berücksichtigung des bevorzugten Verwendungszweckes des betreffenden Bandtyps gewählt wurden.

Bandgeschwindigkeit

Neben 76,2cm/s und 19,05cm/s ist bei Studiogeräten die Bandgeschwindigkeit 38,1cm/s am meisten verbreitet.

Die Werte für die ausgesprochenen "Studiobänder" LGR, LR 56 und LGS 52 sind daher für diese Bandgeschwindigkeit angegeben; für den Bandtyp PES 40, der bevorzugt für Reportagezwecke gebraucht wird, erfolgen die Angaben bei der Bandgeschwindigkeit 19,05cm/s. Bei den übrigen Bandtypen wurde die bei den Heimtongeräten vorherrschende Bandgeschwindigkeit von 9,53cm/s gewählt.

Sprechkopfspaltbreite (Aufnahmekopf)

Sie beeinflußt wesentlich den Verlauf des magnetischen Aufzeichnungsfeldes und damit die erreichbaren elektroakustischen Daten. Beim Vergleich von Meßwerten ist die Spaltbreite zu berücksichtigen und wird deshalb in den einzelnen Datenblättern jeweils angegeben.

Bei Geräten der Klasse S (38,1cm/s bzw. 19,05cm/s Bandgeschwindigkeit) wird mit verhältnismäßig breitem Aufsprechspalt gearbeitet. Die Werte sind daher für eine Sprechkopfspaltbreite von 18µm angegeben. Bei der Bandgeschwindigkeit 9,53cm/s sind sie mit einem Sprechkopf von 3,5µm Spaltbreite gemessen.
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Wiedergabeentzerrung

Bei den Messungen sind die nach DIN 45 513 genormten Wiedergabeentzerrungen verwendet. Die Beachtung der Wiedergabeentzerrung ist bei Vergleichsmessungen notwendig, da sie die erforderliche Stromüberhöhung im Aufsprechverstärker, die Verzerrungen bei kleinen Wellenlängen und die verschiedenen Rauschwerte beinflußt.
März I967 - 200/5

Spurbreite

Die Spurbreite des Wiedergabekopfes hat einen (erheblichen) Einfluß auf die Werte der Rausch- bzw. Geräuschspannungs-Abstände.

Wegen der statistischen Amplitudenverteilung des Rauschens bleibt das Verhältnis von Nutzsignal zu Rauschsignal nicht konstant, wenn die Spurbreite geändert wird. Bei Verringerung der Spurbreite nimmt der Rauschabstand mit der Wurzel aus dem Verhältnis der Spurbreiten ab.

a) Abhängigkeit von HF-Vormagnetisierung und Bandfluß

Da die elektroakustischen Eigenschaften stark vom Arbeitspunkt abhängen, ist in den Kurvenblättern der Verlauf der wichtigsten elektroakustischen Eigenschaften über der HF-Vormagnetisierung dargestellt. Die HF-Vormagentisierung ist hierbei relativ zu der entsprechenden Vormagnetisierung des Leerbandteiles des DIN-Bezugsbandes angegeben. Der Wert 0dB stellt also die HF-Vormagnetisierung dar, die bei dem entsprechenden Leerbandteil für maximale Empfindlichkeit bei 1 kHz erforderlich ist.

Weiterhin ist die Abhängigkeit der Klirrdämpfung, der Differenztondämpfung und des Linearitätsfehler von der Aussteuerung in einem bestimmten Arbeitspunkt angegeben.
Erklärung der in den Kurvenblättern benutzten Abkürzungen siehe Blatt 200/10.

b) Elektroakustische Eigenschaften unter optimalen Betriebsbedingungen

Im einzelnen sind in den Datenblättern aufgeführt :

HF-Vormagnetisierung

Sie gibt Auskunft über den Arbeitspunkt, bei dem die angegebenen Werte gemessen wurden.

In der Praxis wird der Arbeitspunkt der Anlage zweckmäßigerweise wie folgt eingestellt. Die HF-Vormagnetisierung wird bei konstantem NF-Strom soweit über das 10 kHz- (38,1cm/s, 19,05cm/s) bzw. das 6,3 kHz- (9,53cm/s) Empfindlichkeitsmaximum des Bezugsleerbandes erhöht, bis die Ausgangsspannung gegenüber diesem Maximum um den Betrag Delta E (siehe Datenblätter) abgesunken ist.

In den Kurvenblättern ist die HF-Vormagnetisierung außerdem noch relativ zu der HF-Vormagnetisierung, die beim Leerteil des DIN-Bezugsbandes für maximale Empfindlichkeit bei 1 kHz erforderlich ist, angegeben.
März 1967 - 200/6

Empfindlichkeit

Sie gibt die Wiedergabespannung des Prüflings relativ zu der des entsprechenden Bezugsleerbandes an, wenn auf beiden Bändern der gleiche NF-Strom aufgezeichnet wurde. Die Messung wird bei 38,1cm/s und 19,05cm/s Bandgeschwindigkeit mit 1 kHz, bei 9,53cm/s mit 333 Hz durchgeführt.

Frequenzgang

Er gibt das Verhältnis der Wiedergabespannungen bei kleinen und großen Wellenlängen (10kHz/1kHz, bei v=38,1cm/s und 19,05cm/s bzw. 10 kHz/333 Hz bei v=9,53cm/s) an, wenn das Band auf einer Anlage betrieben wird, die zuvor mit dem DIN-Bezugsband auf einen linearen Überallesfrequenzgang eingemessen wurde.

NF-Stromüberhöhung (Aufsprechanhebung)

Sie gibt an, um welchen Betrag der Aufsprechstrora bei hohen Frequenzen (l4 kHz bei v=38,1cm/s, 10 kHz bei v=19,05cm/s und v=9,53cm/s) gegenüber dem Aufsprechstrom bei Bezugsfrequenz (1 kHz bei v=38,1cm/s und 19,05cm/s, 333 Hz bei v=9,53cm/s) erhöht werden muß, damit bei normgerechter Wiedergabeentzerrung für die genannten Frequenzpaare gleicher Ausgangspegel und damit ein ausgeglichener Uberallesfrequenzgang erzielt wird.

Klirrdämpfung

Sie gibt den relativen Anteil der Verzerrungen (3. Oberwelle) an, die bei Aussteuerung des Bandes auf Bezugspegel (32 mM/mm bei 1 kHz für 38,1cm/s und 19,05cm/s bzw. 25 mM/mm bei 333 Hz für 9,53cm/s Bandgeschwindigkeit) auftreten.

Aussteuerbarkeit

Dieser Wert gibt den Bandfluß an, der erreicht werden kann, ohne daß der nach DIN für Vollaussteuerung festgelegte Klirrfaktor von 3% (v=38,1cm/s und 19,05cm/s, Geräteklasse S=Studio) bzw. 5%  (v=9,53cm/s und 19,05cm/s, Geräteklasse H=Heimgeräte) überschritten wird. Die Angabe erfolgt relativ zum Bezugspegel.
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Linearitätsfehler

Er gibt die Abweichung der Aussteuerungskennlinie des Bandes von der Geraden an und erlaubt die Abschätzung der nichtlinearen Verzerrung bei hohen Frequenzen. Die Messung der Linearitätsabweichung erfolgt in der Praxis nach DIN 45 512 Blatt 2, Abschnitt 3 b.
März 1967 - 200/7

Differenztondämpfung

Eine weitere Möglichkeit, die nichtlinearen Verzerrungen bei hohen Frequenzen zu bestimmen, gibt die Messung der Differenztondämpfung 3. Ordnung nach DIN 45 403 Blatt 3. Es werden zwei benachbarte Frequenzen mit gleicher Signalamplitude aufgezeichnet. Der aus den beiden Signalamplituden resultierende Bandfluß ist - unter Berücksichtigung der genormten Bandflußkurve - relativ zum Bezugspegel angegeben. Die Differenztondämpfung wird aus dem Verhältnis der Verzerrungsprodukte 3. Ordnung zum Effektivwert des gesamten Gemisches bestimmt.

Gleichfeld-Rauschspannungsabstand

Dieser Wert ist das logarithmische Verhältnis der Wiedergabespannung des Bandes bei Aussteuerung auf Bezugspegel zur Modulationsrauschspannung. Die Werte sind nur für Studiobandtypen angegeben. Die Messung erfolgt über Hochpaßfilter nach den Vorschriften des Pflichtenheftes der ARD.

Betriebs-Geräuschspannungsabstand

Er gibt das logarithmische Verhältnis der Nutzspannung bei Vollaussteuerung (Aussteuerung bis K3 = 3% bzw. 5%) zu der Geräuschspannung eines sorgfältig gelöschten Bandes an, das der normalen HF-Vormagnetisierung ausgesetzt wurde. Der angegebene Wert wird über Ohrkurvenfilter mit gehörwertrichtigem Spitzenspannungsmesser (DIN 45 405) gemessen.

Geräuschspannungsabstand bei Gleichfeldzusatz

Es gelten die gleichen Meßbedingungen und Angaben wie für den Betriebsgeräuschspannungsabstand, wobei jedoch ein Gleichstrom aufgezeichnet wird, dessen Größe dem halben Effektivwert des NF-Stromes für Bezugspegel (32mM/mm) entspricht. Dieser Wert gibt Aufschluß über den Einfluß von Gleichfeldern, die z.B. durch magnetische Bandführungen und Köpfe hervorgerufen werden können. Dieser Wert ist nur für Studiobänder angegeben.

Löschdämpfung

Sie ist das logarithmische Verhältnis von Nutzaufzeichnung zu Restaufzeichnung, wenn ein mit Bezugspegel (32 mM/mm bzw. 25 mM/mm) aufgezeichnetes Signal nach 24-stündiger Lagerung mit einem Doppelspaltlöschkopf gelöscht wird.

Kopierdämpfung

Sie wird nach DIN 45 519 Blatt 1 bei der Bandgeschwindigkeit 38,1cm/s gemessen und stellt, das Verhältnis der Ausgangsspannung einer 1 kHz-Nutzaufzeichnung zu ihrer Kopie dar, die auf der benachbarten Bandlage nach einer Lagerzeit von 24 Stunden bei Raumtemperatur entsteht.

Die Kopierdämpfung ist nicht nur zeit- sondern auch temperaturabhängig. Bei der Archivierung bespielter Bänder sollte die Lagertemperatur +25°C möglichst nicht übersteigen.

Zeitabhängigkeit der Kopierdämpfung

Die Kopierdämpfung nimmt mit zunehmender Lagerzeit exponentiell ab. Der hier angegebene Wert gibt die Abnahme der Kopierdämpfung an, die bei jeder Verdoppelung der Lagerzeit auftritt.
März 1967 - 200/9

ZUSAMMENSTELLUNG DER IN DEN KURVENBLATTERN VERWENDETEN ABKÜRZUNGEN

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A Bandfluß, bezogen auf den jeweiligen Bezugsbandfluß (32 bzw. 25 mM/mm)
BZB Bezugsleerband
BF Bezugsleerfilm
D3 Differenztondämpfung 3« Ordnung
E Empfindlichkeit, bezogen auf Erapfindlichkeits-maximum des Bezugsleerbandes
GR GleichfeldrauschSpannungsabstand, bewertet
JHF Vormagnetisierungsstrom im Sprechkopf, bezogen auf den Wert, der bei 1000 Hz für das betreffende Bezugsleerband maximale Empfindlichkeit ergibt.
JNF Signalstrom im Sprechkopf, bezogen auf den Wert, der bei Proportionalität zwischen Signalstrom und Bandfluß am Wiedergabeausgang Bezugspegel ergeben würde.
K3 Klirrdämpfung (3. Harmonische)
NF Frequenz des Signalstromes
Delta P Linearitätsfehler bei hohen Frequenzen (Abweichung von der Proportionalität zwischen Signalstrom und Bandfluß)
SU NF-Stromüberhöhung (Aufsprechanhebung)
  Stand - März 1967 - Blatt 200/10

III Studiobänder

Bandtyp LGR Studioband

Für die normale Anwendung im Rundfunk und in der Schallplatten- industrie steht der Bandtyp LGR zur Verfügung. Dieser Typ entspricht in allen Punkten den Anforderungen des Pflichtenheftes der ARD.

Er wird mit äußerst engen Toleranzen geliefert, so daß ein besonderes Einmessen der Anlagen auf die einzelnen Lieferchargen entfallen kann. Der Typ ist an der roten Rückseitenbeschichtung zu erkennen, die zur Verbesserung der Wickeleigenschaften eine definierte Rauhigkeit besitzt und dadurch einen sicheren Betrieb mit freitragendem Wickel gewährleistet.

Bandtyp LGS 52 Studioband

Für Studioanlagen, die mit Doppelflanschspulen arbeiten, empfiehlt sich der Bandtyp LGS 52, der in seinen mechanischen und magnetisch-elektrischen Daten mit dem Typ LGR übereinstimmt, jedoch keine Rückseitenbeschichtung besitzt.

Bandtyp LR 52 Studioband

Als hochaussteuerbares Studioband steht der Typ LR 56 zur Verfügung. Bei gleichem Arbeitspunkt und etwa gleichem Klirrfaktor kann dieses Band um ca. 6dB weiter (höher) ausgesteuert werden als der Typ LGR. Da die Höhenaussteuerbarkeit nicht im gleichen Maße gesteigert werden konnte, empfiehlt es sich, bei der Festlegung des Aussteuerungsgrades bei LR 56 die Energieverteilung in dem aufzuzeichnenden Frequenzspektrum zu berücksichtigen. Der Typ LR 56 bringt dabei vor allem in den Anwendungsfällen Vorteile, "wo" der Aussteuerungspegel für jede Aufnahme individuell festgelegt werden kann, d.h. "wo" man nicht an einen vorgeschriebenen einheitlichen Aufzeichnungspegel gebunden ist.

Die Möglichkeit, den Aufzeichnungspegel bei Verwendung von LR 56 in den meisten Fällen beträchtlich zu steigern, bringt natürlich Vorteile im Betriebsgeräuschspannungsabstand, was vor allem bei Halbspurstereo- Aufnahmen von Bedeutung ist.

Bandtyp PES 40 Studioband

PES 40 ist ein Studioband auf Polyesterbasis mit geringerer Dicke (Langspielband) als die zuvor genannten Typen. Es ist vor allem für den Gebrauch auf Reportagegeräten bestimmt. Die magnetisch-elektrischen Werte sind weitgehend dem Typ LGR angepaßt. Die Festigkeit reicht aus, um das Band auch auf normalen Studiogeräten zu betreiben. Die gelbe Rückseitenbeschichtung ermöglicht eine sichere Handhabung in freitragenden Wickeln.

Stand - März 1967 - Blatt 300
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Magnetband LGR
I Mechanische Eigenschaften

Trägermagerial PVC, gereckt Reißlast 5,5kp
Bandbreite 6,30mm -0,0 - 0,006mm stat. Belastung 1,9 kp
Banddicke ca. 51um Nennbelastbarkeit bei dyn. Belastung 3,5 kp
Schichtdicke ca. 13um gemessen bei 25° C,
Zulässiger Temperaturbereich ±50°C

Magnetband LGR
II Magnetische Eigenschaften

Koerzitivkraft 300 Oe Sättigungsremanenz 900 G
Rem. Sättigungsfluß pro mm Spurbreite 120 mM rel. Remanenz 76 %

Magnetband LGR
III Elektroakustische Eigenschaften

Meßbedingungen:
Bandgeschw. 38,1cm/s
Wiedergabeentz. 35µS
Spurbreite 6,30mm
Bezugspegel (1 kHz) 32mM/mm
Sprech-Kopf-Spaltbreite 18µm

1. Abhängigkeit von der HF-Vormagnetisierung, dem Bandfluß und dem NF-Strom (siehe Kurvenblatt)
2. Meßwerte im empfohlenen Arbeitspunkt IHF = +0,6dB bzw.
Δ E = -1dB (siehe Blatt 200 ff)

Empfindlichkeit 1 kHz 0dB**
Differenztondämpfung 9,5/10,5 kHz; A = 0dB 35 dB
Frequenzgang 10/1 kHz 0dB
Gleichfeldrauschspannungsabstand, bewertet 47 dB
NF-Stromüberhöhung  14/1 kHz +6,5dB
Betriebsgeräuschspannungsabstand 63 dB
Klirrdämpfung 1 kHz; A = 0 dB 40db
GerauschSpannungsabst. bei Gleichfeldzusatz 55 dB
Aussteuerbarkeit 1kHz; K3 = 3% +4,8dB
Löschdämpfung 80 dB
Kopierdampfung 60 dB
Linearitätsfehler 10 kHz-  -0,3dB

Stand März 1967 - Blatt 311/1

Magnetband LR 56
I Mechanische Eigenschaften

Trägermaterial PVC, gereckt Reißlast 4,5 kp
Banddicke ca. 52um
Schichtdicke ca. 15um dyn. Belastung* 2,8 kp
Zulässiger Temperaturbereich ±50°C bei 50% rel. Feuchte

Magnetband LR 56
II Magnetische Eigenschaften

Koerzitivkraft 300 Oe Sättigungsremanenz 1000 G
Rem. Sättigungsfluß pro mm Spurbreite 150mM rel. Remanenz 78%

Magnetband LR 56
III Elektroakustische Eigenschaften

Gleiche Meßbedingungen wie LGR
Hier ein paar abweichende Daten :

Empfindlichkeit 1 kHz +3dB**
Differenztondämpfung 9,5/10,5 kHz; A = 0dB 38 dB
Frequenzgang 10/1 kHz -1,4dB
Gleichfeldrauschspannungsabstand, bewertet 48 dB
NF-Stromüberhöhung  14/1 kHz +8,5dB
Betriebsgeräuschspannungsabstand 68 dB
Klirrdämpfung 1 kHz; A = 6dB 38,5db
GerauschSpannungsabst. bei Gleichfeldzusatz 57dB
Aussteuerbarkeit 1kHz; K3 = 3% +9,5dB
Löschdämpfung 80 dB
Kopierdampfung 55 dB
Linearitätsfehler 10 kHz-  -0dB

Stand März 1967 - Blatt 312/1

Magnetband LGS 52
I Mechanische Eigenschaften

Trägermagerial PVC, gereckt Reißlast 5,5kp
Bandbreite 6,30mm -0,0 - 0,006mm stat. Belastung 1,9 kp
Banddicke ca. 51um Nennbelastbarkeit bei dyn. Belastung 3,5 kp
Schichtdicke ca. 13um gemessen bei 25° C,
Zulässiger Temperaturbereich ±50°C

Magnetband LGS 52
II Magnetische Eigenschaften

wie bei LGR

Magnetband LGS 52
III Elektroakustische Eigenschaften

Gleiche Meßbedingungen wie LGR
Hier ein paar abweichende Daten :

Empfindlichkeit 1 kHz 0dB**
Differenztondämpfung 9,5/10,5 kHz; A = 0dB 35 dB
Frequenzgang 10/1 kHz 5dB
Gleichfeldrauschspannungsabstand, bewertet 49 dB
NF-Stromüberhöhung  14/1 kHz +6,5dB
Betriebsgeräuschspannungsabstand 63 dB
Klirrdämpfung 1 kHz; A = 0dB 40db
GerauschSpannungsabst. bei Gleichfeldzusatz 55dB
Aussteuerbarkeit 1kHz; K3 = 3% +4,8dB
Löschdämpfung 80 dB
Kopierdampfung 60 dB
Linearitätsfehler 10 kHz-  -0,3dB

Blatt 313/1
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Magnetband PES 40
I Mechanische Eigenschaften

Trägermagerial PE, gereckt Reißlast 3,5kp
Bandbreite 6,30mm -0,0 - 0,006mm stat. Belastung 1,0 kp
Banddicke ca. 51um Nennbelastbarkeit bei dyn. Belastung 2,8 kp
Schichtdicke ca. 10um gemessen bei 25° C,
Zulässiger Temperaturbereich ±50°C

Magnetband PES 40
II Magnetische Eigenschaften

Koerzitivkraft 300 Oe Sättigungsremanenz 1000 G
Rem. Sättigungsfluß pro mm Spurbreite 100mM rel. Remanenz 78%

Magnetband PES 40
III Elektroakustische Eigenschaften

Meßbedingungen:
Bandgeschw. 19,05cm/s
Wiedergabeentz. 70us
Spurbreite 6,30mm
Bezugspegel (1 kHz) 32mM/mm Sprech-K.-Spaltbreite l8um
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Empfindlichkeit 1 kHz 0 dB**
Gleichfeldrauschspannungsabstand, bewertet 48 dB
Frequenzgang 10/1 kHz 0 dB**
Betriebsgeräuschspannungsabstand 6l dB
NF-Stromüberhöhung 10/1 kHz +5 dB
Geräuschspannungsabst. bei Gleichfeldzusatz 56 dB
Klirrdämpfung 1 kHz: A = 0dB  44dB
Löschdämpfung 80 dB
Kopierdämpfung 58 dB
Aussteuerbarkeit 1 kHz; K3 = 3% +4dB
Zeitabhängigkeit der Kopierdämpfung 0,5 dB
Linearitätsfehler 10 kHz; INp = 0 dB -0,7dB

** gemessen gegen den Leerteil des DIN Bezugsbandes 19 S (PES 40, A 3 4l D)
März 1967 - Blatt 314/1
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Kommentar zum Zwischenstand Studiobänder

An den obigen Werten sieht man, daß unter professionellen und dokumentiert nachvollziehbaren Meßbedingungen die Unterschiede zwischen den Studiobändern marginal sind. Der im Studo wichtige Betriebsgeräuschspannungsabstand liegt überall oberhalb 61dB bis 68dB und sowohl auf der Platte wie im Rundfunk konnte/durfte man zum Senden nur 55dB nutzen und hatte so fast immer 6 bis 10dB Reserve für Kopiervorgänge.

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