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"tonband" - Heft 4 • Dez. 1966 • 3. Jahrgang

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INDUSTRIE
Neues aus dem Hause Grundig

Die bisherigen Modelle TK 14, 17, 19 Automatik und 23 Automatik, von denen weit über eine Million Stück hergestellt wurden, löst die Firma Grundig durch eine Serie neuer Standard- und Automatik-Tonbandgeräte ab.

TK 120 heißt das neue Halbspur-Standardgerät in der preisgünstigen Sonderklasse. TK 140 ist ein Standardgerät in Viertelspurtechnik (Bild 1). Seine Ausstattung weist bereits ein vierstelliges Bandlängenzählwerk mit Rückstelltaste auf.

TK 125 nennt sich das neue Halbspurgerät in der Automatikklasse (Bild 2). Seine Aufnahmetaste erlaubt die Wahl zwischen vier verschiedenen automatischen und manuellen Aufnahmearten (Bild 3).

TK 145 ist ein dem TK 125 entsprechendes Automatikgerät in Viertelspurtechnik. Diese vier neuen Modelle mit 9,5 cm/s Bandgeschwindigkeit weisen wiederum eine einheitliche Grundkonzeption hinsichtlich des konstruktiven Aufbaus, des Laufwerkes, der Bedienungselemente und des Koffergehäuses auf.

Besonders hervorzuheben ist neben zahlreichen neuen Details der große übersichtliche Drehschalter mit Leuchtanzeige für Start, Pause, Stop, schneller Vor- und Rücklauf. Bequem erreichbar sitzen auf der Bedienungsplatine die Universal-Eingangsbuchsen. Ein großes Zubehörfach am Boden des schlagfest ausgeführten Koffergehäuses nimmt Mikrofon, Überspielleitung und Netzkabel auf. Alle Geräte sind mit einer 2,5 Watt Endstufe und einem 14cm großen Ovallautsprecher ausgerüstet.

Auch in der Grundig „Meisterklasse" werden zwei neu entwickelte Automatik-Tonbandgeräte vorgestellt. Das Modell TK 220 Automatik ist ein Halbspurgerät für Monobetrieb mit eingebautem Mischregler und Tricktaste.

Mit dem Viertelspurstereogerät TK 245 Automatik (Bild 4) lassen sich auch Stereoaufnahmen automatisch aussteuern. Effektaufnahmen wie Playback oder Multiplayback sind ohne Zubehörteile direkt durchführbar. Beide Geräte verfügen über die Bandgeschwindigkeiten 9,5 und 19cm/s, sind für 18cm Spulen ausgelegt und besitzen eine 4 Watt Endstufe mit physiologischer Lautstärkeregelung und zwei eingebauten Lautsprechern.

Das Grundig Kassettensystem DC International

Das auf der Stuttgarter Funkausstellung gestartete Cassetten-Programm nach dem System DC International wurde mit dem neuen Modell C110 erweitert; Grundig bietet nunmehr bereits vier verschiedene Geräte dieses Typs an. C110 ist ausschließlich für Netzbetrieb entwickelt und ist sowohl für Wiedergabe bespielter DC-Cassetten als auch für eigene Neuaufnahmen geeignet. Das Gerät ist volltransistorisiert und verfügt über eine Ausgangsleistung von 2 Watt.

Neue Grundig-Mikrofone

Als Zubehör für Tonbandgeräte brachten die Grundig-Werke drei neue dynamische Mikrofone heraus. Das dynamische Mikrofon GDM 304 (Bild 5) hat Kugelcharakteristik und ist durch seine mittelohmige Impedanz von 700 0hm speziell für Transistorgeräte geeignet. Für normale Heim-Tonbandgeräte ausgelegt ist das GDM 312 (Bild 6), das Kugelcharakteristik aufweist und über eine Impedanz von 200 Ohm/100 kOhm verfügt. Nierenförmige Charakteristik besitzt das neue Richtmikrofon GDM 317 (Bild 7). Aus zwei drehbar gelagerten Einzelsystemen mit Richtcharakteristik besteht das neue dynamische Stereo-Doppelmikrofon GDSM 330 (Bild 8), dessen Übertragungsbereich zwischen 150 und 15.000 Hz liegt. Die Preise dieser vier neuen Mikrofone haben sich gegenüber ihren Vorgängern nicht verändert.se.

INDUSTRIE
Philips Cassetten-Recorder 3302

Die neue Ausführung des Cassetten-Recorders unterscheidet sich vom Vormodell äußerlich durch ein neu gestaltetes Gehäuse und verbesserte Bedienungsknöpfe und Tasten. Die Abdeckung des Cassettenfaches erhielt ein Sichtfenster zur Bandkontrolle, außerdem ist eine Anschlußbuchse für eine separat aufstellbare Lautsprecherbox (Bild 9) jetzt serienmäßig eingebaut.

Als wesentliche Verbesserung dieses neuen Modells dürfte die Erweiterung des Frequenzbereiches anzusehen sein. Mit einem neuen Aufnahme/Wiedergabekopf und anderen Schaltungsverbesserungen wurde die obere Frequenzgrenze auf 10.000 Hz laut Herstellerangabe angehoben. se.

INDUSTRIE
Philips Dia-Steuergerät

Für die Vertonung von Diapositiven brachte Philips ein neues Dia-Steuergerät unter der Typenbezeichnung EL 1995 heraus (Bild 10). Das Gerät ist für Batteriebetrieb eingerichtet. Als einzige Kabelverbindung ist eine Anschlußschnur zum Diaprojektor erforderlich. Die korrekte Höhenanpassung des Dia-Steuergerätes an das Tonbandgerät erfolgt durch eine Höhenverstellung des Magnetkopfes. Falls gewünscht, kann das neue Steuergerät auch über ein Netzvorschaltgerät betrieben werden. Die Schaltleistung beträgt 25 Watt, die Batterielebensdauer wird mit rund 100 Stunden angegeben. se.

INDUSTRIE
Telefunken Plattenspieler mit Rückwärtsgang

Speziell für den Sprachunterricht hat die Firma Telefunken den Plattenspieler Telestop R/AS entwickelt. Mit diesem Gerät können die Vorteile des Sprachunterrichts von Schallplatten richtig ausgeschöpft werden: es besitzt eine Schnellstop- und Rücklaufeinrichtung, einen eingebauten Verstärker und einen Lautsprecher im Kofferdeckel. Vorlauf, Rücklauf und Stop werden mit einem Fernbedienungsschalter gesteuert. Somit ermöglicht dieses Spezialgerät an jeder beliebigen Stelle der Schallplatte eine Unterbrechung oder eine Wiederholung.

Durch Druck auf den Fernbedienungsschalter läuft die Platte zurück - ohne mühseliges Abheben und Wiederaufsetzen des Tonarmes. Außerdem verfügt dieser Plattenspieler über eine Tonarm-Absenkautomatik. Plattenspieler als Lehrgerät: der Telestop R/AS zeigt neue Möglichkeiten auf. se.

INDUSTRIE
Eumig - Für den Schmalfilmfreund

Das Schmalfilmgeräteprogramm der Firma Eumig, Wien, wurde um drei neue Geräte erweitert. Bereits in Heft 1/1966 haben wir auf die Entwicklung der Schmalfilmtechnik dieses Herstellers hingewiesen. Für die Schmalfilmfreunde unter unseren Lesern möchten wir diesen Bericht hiermit ergänzen. Ein weiteres Gerät der bekannten EUMIG MARK-Projektoren stellt der Projektor EUMIG MARK DL dar. Dieser, im übrigen mit Vor- und Nachwickelzahntrommeln ausgestattete Projektor (Bild 11), kann mit wenigen Handgriffen von Super-8 auf Standard-8 umgerüstet werden.

Ein besonders interessantes Merkmal dieses Projektors ist ferner die extrem hohe Lichtleistung von etwa 200 LUMEN, die durch ein neuartiges Beleuchtungssystem mit einem Interferenzkaltlichtspiegel und einer Halogenlampe 12V/100W in Verbindung mit einem 25mm Projektionsobjektiv mit der Öffnung 1:1 erzielt wird.

Bereits in Auslieferung begriffen ist der EUMIG-CHEMO-SPLICER Z01 (Bild 12). Dieses nach einem neuartigen Prinzip arbeitende Gerät stellt die Filmbearbeitungstechnik insofern auf eine völlig neue Basis, als die bisher notwendigen Arbeitsoperationen des Schabens der beiden Filmenden entfallen. Der Film wird nach dem EUMIG-CHEMO-SPLICE Verfahren zunächst zickzackförmig zugeschnitten und nach Benetzen mit Spezial-Bindemittel chemisch verschweißt.

Ebenfalls neu ist ein Unterwassergehäuse EUMIG-VIENNETTE SUBMARINE für die Viennette Super-8 Kamera (Bild 13), das Tauchtiefen bis 120 m zuläßt. Durch dieses Gehäuse werden den Besitzern von VIENNETTE Kameras neue und besonders reizvolle Aufnahmemöglichkeiten erschlossen.

INDUSTRIE
Das Hohner-Clavinet (und das Clavichord)

Auf der diesjährigen Frankfurter Frühjahrsmesse 1966 stellte Hohner ein neues elektronisches Instrument vor: das Clavinet (Bild 14). Streng genommen ist das Clavinet ein elektronisches Clavichord. Damit ist das Wesentliche über dieses Instrument bereits gesagt.

Über die musikalischen Qualitäten des Clavichords

Es erscheint aber angebracht, hier noch einiges über den Werdegang und die musikalischen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes zu sagen. Die musikalischen Qualitäten des historischen Clavichords dürften allgemein bekannt sein. So berichtet J. N. Forkel von Joh. Seb. Bach:

  • „Am liebsten spielte er auf dem Clavichord. Die sogenannten Flügel (Kielflügel oder Cembali), obgleich auch auf ihnen ein gar verschiedener Vortrag stattfindet, waren ihm doch zu seelenlos und die Pianoforte waren bei seinem Leben noch zu sehr in ihrer ersten Entstehung und noch viel zu plump, als daß sie ihm hätten Genüge tun können. Er hielt daher das Clavichord für das beste Instrument zum Studieren, sowie überhaupt zur musikalischen Privatunterhaltung. Er fand es zum Vortrag seiner feinsten Gedanken am bequemsten und glaubte nicht, daß auf irgend einem Flügel oder Pianoforte eine solche Mannigfaltigkeit in den Schattierungen des Tones hervorgebracht werden könne, als auf diesem zwar tonarmen, aber im Kleinen außerordentlich biegsamen Instrument."

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Andere Beurteilungen des Clavichords

Bach bzw. Forkel heben die Vorzüge des Clavichords deutlich hervor. Auch heute fehlt es nicht an Liebhabern oder Kennern des Clavichords. Selbst Klaviervirtuosen und Klavierpädagogen schätzen das Clavichord als hervorragendes Übungsinstrument. Aber etwas anderes klingt bei Forkel an, nämlich, daß das Clavichord „tonarm" sei. Ein erklärter Gegner des Clavichords, der oberschlesische Pastor J. Gg. Anschütz, bekennt:

  • „Es wäre nach der Harmonika (Glasharmonika) das schönste und herrlichste Instrument, wenn es einen stärkeren Ton hätte. So aber muß man, um es recht zu genießen, beinahe ganz allein sein, oder nur wenige, und zwar wahre Kenner und Liebhaber um sich haben, die da ganz stille und uns ein lauschendes Ohr leihen."

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Details zum Klang des Clavichord

Wer sich einmal näher mit dem Clavichord beschäftigt hat, versteht diese Argumente, sowohl die positiven als auch die negativen. Aber in einem Punkt dürften alle Liebhaber dieses Instruments einig sein: Das Clavichord hat einen unvergleichlichen klanglichen Reiz. Es ist beglückend, zu nächtlicher Stunde darauf zu spielen. Wenn alles um einen herum still geworden ist, sind die Ohren nach einer halben Stunde so angeregt, daß man meint, eine große Kraft zu entfalten, bis jemand, der daneben sitzt und eine Zeitung umblättert, die ganze Illusion zerstört.

Der große Orgel- und Klavierbauer Gottfried Silbermann versuchte 1722, auf dem Wege über größere Ausmaße und doppelte Saitenlänge der erwähnten Schwäche des Tones aufzuhelfen. Auch Hanns Neupert weist in seinem 1949 erschienenen Buch „Das Clavichord" auf die Möglichkeit hin, das Instrument gegebenenfalls mit elektroakustischer Verstärkung auszurüsten. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, diesem einzigen Mangel des Clavichords abzuhelfen.

Toll, aber ohne den finaziellen Erfolg

Kommerziell war aber bisher keiner dieser Möglichkeiten Erfolg beschieden. Auch die Versuche, die im Hause Hohner vor einigen Jahren gemacht wurden, blieben ohne befriedigendes Ergebnis. Man war sich aber darüber im klaren, daß man eine Mechanik finden mußte, die alle Vorzüge des Clavichords behielt, aber von der Saitenschwingung her einen ergiebigeren Ton gewährleistete.

Aus dem Clavichord wurde bei Hohner das Clavinet

Das konnte über einen Tonabnehmer nicht erreicht werden, weil mit der gewonnenen Tonvergrößerung auch die unerwünschten Geräuschanteile wuchsen. Dieser Weg wurde deshalb verlassen. Im Clavinet wurde dann eine Lösung realisiert, die es gestattet, den Ton so sehr zu vergrößern, daß das Clavinet sogar als lautes „Beat-Instrument" geeignet ist. Selbstverständlich schließt das neue Instrument auch alle kleineren Bereiche der Lautstärke ein. Es kann ebenso wie das Clavichord intim gespielt werden. Die Spieltechnik des Clavinet entspricht der des Clavichord: Die Hand des Spielers hat über die Taste direkte Berührung mit der Saite. Das neue Instrument, das auch von Zeit zu Zeit gestimmt werden sollte, ist mit vier Monozellen ausgerüstet und hat einen Vorverstärker und zur Kontrolle einen kleinen Transistorvorverstärker mit Lautsprecher eingebaut. e.z.

NOTIZEN
Tonmeistertagung 1966 in Köln

Über 400 Teilnehmer aus fast allen Ländern Europas (außer DDR und UdSSR) trafen sich vom 27. bis 29. Oktober 1966 in Köln zur 7. Tonmeistertagung unter der Leitung von Prof. Dr. Thienhaus.

In Referaten, Vorführungen (eine davon wurde über Postleitungen aus Hilversum direkt eingespielt!) und Diskussionen wurden grundlegende, aktuelle und oft sehr aufregende Fragen behandelt, die mit der heutigen Schallaufnahme- und Wiedergabetechnik zusammenhängen. Gemäß der Formel, der Tonmeister sei „Mittler zwischen Kunst und Technik", spannte sich der Bogen von „Ursprung und Rechtfertigung der modernen Musik" (Prof. Goslich, München) über „Der kommerzielle Klang" (Burkowitz, Lindström GmbH, Köln) bis zu „Gleich- und gegenphasigen Rauminformationen in Stereokanälen" (Scherer, TH Aachen), „Kopiereffekt" (Hammon, BASF) und neuen Mikrofonen und Regiemischpulten.

Auch „hörpsychologische Themen" (Prof. Leipp, Paris und Mitlacher, München), und „Strukturanalytische Probleme von Sprache und Musik" (Prof. Dr. Winckel, Berlin) waren selbstverständlich mit einbezogen.

Stark beeindruckt haben zwei neue Geräte, die vorgeführt wurden. Beides kleine, fast unscheinbare Kästchen, die es aber in sich haben. Das eine war die Abhörkombination O86, im Institut für Rundfunktechnik, Hamburg, entwickelt und von Telefunken serienmäßig gebaut. Mit ihrem integrierten Transitorverstärker erlaubt die Kombination das Abhören mit Studioqualität in Übertragungswagen und kleinen Regieräumen. Schade, daß man zur Einspeisung den Studiopegel von +6 dB braucht. Sonst wäre bei dem relativ günstigen Preis das Problem HiFi-Lautsprecher der Lösung einen guten Schritt näher.

Das andere Gerät war von der Firma EMT (Franz) in Lahr. Es heißt NoisEx und ist so eine akustisches „Hokus, Pokus, Verschwindibus". Es kann nämlich bei Aufnahme, Kopie und Wiedergabe das so gefürchtete Störrauschen und auch Verzerrungen bis auf ein erstaunliches Minimum verschwinden lassen.
-egru-

NOTIZEN
Agfa Magneton-Illustrierte

In gewohnter Vielseitigkeit präsentiert sich wiederum die neue Magneton-Illustrierte, die 20. Ausgabe übrigens. Ein Ausflug in die Camargue bringt verflossene Urlaubstage wehmütig in Erinnerung und vermittelt dank ausgezeichneter Fotos einen ungefähren Eindruck dieser noch natürlichen und wenig berührten Landschaft. Wie man Weihnachtsglocken auf Tonband zaubern kann, verrät die letztjährige Siegerin des Goldenen Tonbandes von Zürich. Geschichten, die der Leser schrieb, wechseln ab mit der bunten Tonbandpalette, während das ABC der Tonbandtechnik wieder zur Klärung tontechnischer Fachausdrücke beiträgt. Tips und Tricks und manch brauchbare Anregung runden die unterhaltsame, wie auch lehrreiche Lektüre ab. se.

NOTIZEN
BSR, Better Sound Production

In Heft 3/1966 stellten wir im Rahmen unseres Panoramas der Messeneuheiten einige Geräte der britischen Firma BSR, Old Hill/England, vor und wiesen auf die Errichtung einer deutschen Produktionsstätte in der Nähe Hannovers hin. Wie wir inzwischen erfahren haben, hat die Firma BSR Anfang Oktober dieses Jahres die neuen Fertigungsstätten vorläufig wieder stillgelegt. Sämtliche Arbeitskräfte wurden entlassen. Red.

NOTIZEN
BASF - Tips für Party-Freunde

Zwei Hauptthemen finden sich in der neuesten Ausgabe der BASF-Mitteilungen ton+band. Zuerst eine Werksbesichtigung in Willstätt: "der Welt modernste Tonbandfabrik" läuft dort auf vollen Touren. Das zweite Thema ist ein Überblick über das, was eine Party erst zu einer Party macht, über den akustischen Hintergrund und darüber, wie man ihn aufbauen kann. Diese Party-Tips enthalten zwar keine Drink-Rezepte und keine kalten Platten, keine Dekorationen und keine Party-Moden, dafür aber jede Menge Anregungen für akustische Backgrounds - und mit ihnen kann man die Stimmung besser steuern als mit zehn Flaschen Whisky, so jedenfalls meint das wiederum gelungene ton+band, se.

NOTIZEN
100 Jahre "Ernst Plank KG" - "NORIS" - wer kennt die noch ?

Aus Anlaß des 100jährigen Bestehens der Firma Ernst Plank KG, Nürnberg, einem bekannten Hersteller optischer Präzisionsgeräte, erschien eine Jubiläumsschrift, die in aller Kürze einen Überblick über das Schaffen und Fertigungsprogramm dieser Firma vermittelt. Das heutige Verkaufsprogramm umfaßt Schmalfilmprojektoren, Filmbetrachter, Filmspulen, Filmreinigungseinrichtungen, Klebepressen und Diaprojektoren, die sich unter der Typenbezeichnung „Noris" auf dem Markt befinden, se.

NOTIZEN
Uher-Zweigwerk in Buchbach

Mit Blasmusik, Freibier und Festansprachen zog in den verträumten und idyllisch gelegenen oberbayrischen Ort Buchbach die Industrialisierung ein. Die Uher-Werke waren aufgrund ihrer starken Expansion gezwungen, ein zweites Werk außerhalb Münchens in Betrieb zu nehmen.

Das neue Werk (siehe Bild) soll zukünftig rund 250 Einwohnern aus der Umgebung von Buchbach mit der Fertigung von Bauteilen und -gruppen für Tonbandgeräte Arbeit geben. Mit einem Kostenaufwand von rund 2 Millionen Mark entstand das Werk Buchbach nach modernsten fertigungstechnischen Gesichtspunkten. Die neue Fertigungsstätte im industriellen Randgebiet verfügt auch über Spezialabteilungen für Verdrahtung, Leiterplattenbestückung, Löten und für das Binden von Kabelbäumen. Ein weiterer Ausbau dieser Industrialisierung mit bajuwarischen Eigentümlichkeiten ist schon jetzt, so der Generalbevollmächtigte der Uher-Werke, geplant. se.

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