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Heft 3 • August 1965 • 2. Jahrgang

In 1965 war die Schmalfilmvertonung von 8mm Filmen, evtl. sogar "Super 8" das Optimum der Hobbyisten, mehr war finanziell nicht mehr drin. Darum ein ganz ausführlicher Artikel.

Inhalt

Schmalfilm Vertonung (ist ausgelagert) 38
Wie funktionieren unsere Tonbandgeräte (Teil 3) (ist ausgelagert) 54
Notizen 57
Industrie 59

Liebe tonband-Freunde

Nun haben wir doch anders disponiert als es in Heft 2 angekündigt war. Im vorliegenden Heft befassen wir uns gründlich mit der Schmalfilmvertonung. Sie ist sicher eine der reizvollsten Varianten des Tonband-Hobbys, weil sie ja die Kombination zweier Steckenpferde darstellt.

Wie erwartet, brachte die Hannover-Messe nicht allzuviel Neues auf unserem Sektor. Über das Wichtigste berichten wir in diesem Heft. In der letzten Ausgabe dieses Jahrgangs - und deshalb haben wir es doch vorgezogen, sie nach der Funkausstellung erscheinen zu lassen - werden wir die Neuheiten dieser größten Messe der Unterhaltungs-Elektronik vorstellen.

Wenn Sie selbst nach Stuttgart kommen, so würden wir uns über Ihren Besuch an unserem Stand Nr. 652 in Halle 6 sehr freuen.
Ihre tonband-Redaktion

Anmerkung : Endlich nicht mehr "herzlichst Ihr .....", wie schön.

Zweiband-System :
Zweiband-Anlage mit Tonkoppler

Beim Zweibandverfahren nimmt ein getrenntes Tonbandgerät die Vertonung auf. Um den Gleichlauf zu dem „Stummfilmprojektor" herzustellen, ist die Zwischenschaltung eines Tonkopplers erforderlich. Dieser Tonkoppler steuert die Laufgeschwindigkeit des Projektors in Abhängigkeit von der Bandgeschwindigkeit eines serienmäßigen Tonbandgerätes, mit dem vertont wird. Leider passen die speziellen Tonkoppler eines Herstellers nur zu seinen Projektoren. Die darauf vertonten Filme sind unter Verwendung sogenannter Clubrollen innerhalb eines Fabrikates, allerdings nicht von Fabrikat zu Fabrikat austauschbar.

NOTIZEN
Woche des Tonbandes in Fulda

Vom 19. bis 26. September 1965 findet in Fulda unter der Schirmherrschaft des hessischen Kultusministers, Professor Dr. Schütte, die „Woche des Tonbandes 1965" statt. Der Deutsche Tonjägerverband hat sich die sinnvolle Freizeitgestaltung in enger Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen zum Ziel gesetzt. Sprachlabors und programmierter Unterricht lassen dabei das Tonbandgerät auch für die Schulen zu einem bedeutsamen Kulturwerkzeug werden. Weitere Auskünfte gibt der Deutsche Tonjägerverband, Nürnberg. se.

NOTIZEN
Deutsche Funkausstellung 1965 Stuttgart

Mit 12 Sonderschauen, einem reichhaltigen Angebot der Industrie und einem umfangreichen Rahmenprogramm bildet die Deutsche Funkausstellung 1965 vom 27.8. bis 5.9. auf dem Killesberg einen Höhepunkt unter den phonotechnischen Ausstellungen. Im Mittelpunkt der gezeigten neuen technischen Errungenschaften wird dabei der Stereo-Rundfunk stehen. Eine der interessantesten Möglichkeiten auf der Deutschen Funkausstellung wird es sein, das neueste und bemerkenswert reichhaltige Sortiment von Stereo-Empfangsgeräten auch in Funktion zu studieren. Der Süddeutsche Rundfunk hat zu diesem Zweck ein erweitertes Stereoprogramm vorbereitet. se.

NOTIZEN
Tonstudiotisch für Afrika

Für eine Missionsstation von Quagadougou, der Hauptstadt von Obervolta in Westafrika, ist ein Tonstudiotisch bestimmt, der in den Grundig-Werken fertiggestellt wurde. Er dient den Missionaren zur Ausarbeitung der Grundlagen für Rundfunksendungen.
Der Studiotisch enthält drei Stereo-Tonbandgeräte der Spitzenklasse, zwei Plattenwechsler, einen Transistor-Verstärker sowie drei Mischpulte. Fast alle der eingebauten Geräte werden serienmäßig von der Firma GRUNDIG hergestellt. Im Studiotisch finden außerdem zahlreiche Tonbandkassetten, Stereo-Kopfhörer und Mikrofone Platz.

NOTIZEN
Tonbandtechnik - einfach dargestellt

Für den technisch interessierten Laien hat die AGFA GEVAERT AG, Leverkusen, eine Broschüre herausgegeben, die ihm die Probleme der magnetischen Schallaufzeichnung verständlich machen will. Das 20 Seiten starke Heftchen kann unter dem Titel „Schallaufzeichnung auf Magnetband" kostenlos von der Agfa bezogen werden.
Durch zahlreiche, die Anschaulichkeit erhöhende Abbildungen ergänzt, ist die Darstellung des Prinzips der magnetischen Schallaufzeichnung und der Funktion von Band und Gerät klar und verständlich gelungen. Die einzelnen Abschnitte gliedern sich folgerichtig in Aufnahme, Wiedergabe, Halb- und Vierspurtechnik und das Tonband. Das Thema ist in knapper, konzentrierter Form behandelt, flüssig geschrieben und übersichtlich dargestellt, so daß dieses Büchlein eine brauchbare Erweiterung des von der Agfa herausgegebenen technischen Schrifttums bringt, se.

NOTIZEN
Fundgrube für Tonbandamateure

Tatsachen- und Dokumentarberichte, Kurzmeldungen und Leserbriefe enthält die 16. Ausgabe der Magneton-Illustrierten der Agfa Gevaert AG, die wiederum eine Fundgrube für technisch interessierte Leser und alle Tonbandamateure ist. Neben vielen Tips und nützlichen Anregungen bietet die Magneton-Illustrierte einen ausführlichen Bericht über die Aufzeichnung von Fernsehbildern auf Band und eine Betrachtung über den Wettbewerb um das Goldene Tonband 1965, der alljährlich in Zürich zur Austragung kommt. Anwendungsmöglichkeiten des Tonbandes, Kurzgeschichten und interessante Hinweise runden das unterhaltsame Bild dieser neuesten Ausgabe ab. se.

NOTIZEN
Sony-Sonderschau auf der Funkaussteilung

Anläßlich der Deutschen Funkausstellung in Stuttgart wird die japanische Sony-Gesellschaft im Bundesbahnhof eine Sonderschau durchführen, die täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet ist. Die Ausstellung gibt einen Überblick über das Sony-Produktionsprogramm: Transistorgeräte, Transistor-Fernsehgeräte, Tonbandgeräte sowie spezielle Geräte für den Empfang von Stereo-Rundfunksendungen. Außerdem werden hochwertige Studio-Tonbandgeräte in Verbindung mit HiFi-Anlagen gezeigt. se.

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