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Heft 5 • Oktober 1971 • 8. Jahrgang

Die Telefunken Bildplatte wird hochgejubelt, ein absehbar veraltetes System mit mechanischer Abtastung.
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Ein Wort zuvor ...

Als wir Mitte dieses Jahres das Projekt einer Zusammenarbeit zwischen den Lesern dieser Zeitschrift - also den aktiven Tonbandamateuren und Clubs - und dem Norddeutschen Rundfunk ankündigten, glaubten wir, bereits bis zum Herbst erste umfassende Arbeitsergebnisse vorlegen zu können. Nun hat sich gezeigt, daß der Norddeutsche Rundfunk sein Angebot an die Tonbandamateure zunächst in einem geeigneten Testfall auf seine Effektivität prüfen möchte.

Aus naheliegenden Gründen fiel die Wahl auf den in Hamburg sehr produktiv arbeitenden Tonbandclub von Armin Braun (Das akustische Journal), vorgestellt in Heft 1/71 und im Magazin dieses Heftes. Die bei den Hamburgern in Auftrag gegebene Produktion besteht aus zwei Aufgabenbereichen und wird sicher mancherlei Aufschluß über die Verfahrensweise kommender Projekte geben.

Wenn das Ergebnis zufriedenstellend ausgefallen ist, möchte der NDR diese Produktion in seiner „Werkstatt"-Sendung vorstellen und gleichzeitig innerhalb dieser Sendung mit dem Tonbandclub eine Diskussion über ihre Arbeitsweise in diesem speziellen Fall führen. Das gesamte Ergebnis werden wir, sofern wir die Protokolle rechtzeitig erhalten, im nächsten Heft publizieren. Dann wird es auch möglich sein, allen Interessenten, die sich schon bei uns gemeldet haben, konkretes Material in die Hand zu geben.

Wie wichtig jedoch den Funkleuten eine solche Zusammenarbeit künftig erscheint, beweisen zwei weitere Sender, die ihr Interesse bekundet haben: der Saarländische Rundfunk, der bereits innerhalb seines Hörspielprogramms Produktionen aus Amateurstudios gesendet hat, und der Westdeutsche Rundfunk. Vielleicht, wer weiß, besitzen wir schon bald eine ARD der Tonband Amateure.

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Seite 2
Im Mittelpunkt dieses Heftes stehen selbstverständlich die Neuheiten der Berliner Funkausstellung, aufgeteilt in zwei Berichte. Wir haben uns dieses Mal von der Direktive leiten lassen, vorwiegend auf den Tonbandsektor einzugehen und HiFi-Geräte oder sonstige Neuheiten der Unterhaltungselektronik nur am Rande mit zu erwähnen. Dies dokumentiert allein schon die auffallend hohe Zahl besprochener Cassetten-Geräte. Daß wir insgesamt mehr beschreibend als kritisch-wertend vorgegangen sind, dürfte bei der Fülle des Angebots verständlich sein. Wir hoffen, daß bei allen Lesern - ob sie nun in Berlin waren oder nicht - das Studium der folgenden Seiten Spaß und Interesse erweckt.

Seite 16 (ausgelagert auf eine separate Seite)
Als „Weltpremiere des Fortschritts" präsentierte der Firmenverband AEG-Telefunken/Teldec die Bildplatte in Farbe. Über dieser sensationellen Neuheit darf man allerdings nicht vergessen, daß sich auf dem audiovisuellen Sektor allerhand getan hat. Wir berichten darüber im sogenannten zweiten Teil unserer Berliner Rückschau.

Seite 23 (auf diesen Artikel haben wir verzichtet)
Stichwort: Neues Hörspiel. Im dritten Heft dieses Jahrgangs brachten wir die erste Folge unserer neuen Artikelserie. Im zweiten Beitrag wollen wir anhand bereits veröffentlichter Tonband-Szenen die Rolle der Person im Hörspiel untersuchen. Für viele Leser mag dies eine Anregung sein, sich erneut mit dem einen oder anderen Text auseinanderzusetzen oder seine eigene Realisation dahingehend zu überprüfen.
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Die große Berliner Neuheiten-Schau

Rund sechshunderttausend Besucher zählte die erste internationale Funkausstellung. Berlin, als Stätte des Rundfunks, kann sicher ebenso wie die Industrie mit dem Erfolg dieser größten Schau der Unterhaltungselektronik zufrieden sein. Über allgemeine Trends der gesamten Phonotechnik haben wir in dieser Zeitschrift schon des öfteren berichtet, so daß wir es uns wohl ersparen können, diesem Messebericht allzuviele einleitende Worte voranzustellen. Die größte Sensation - die farbige Bildplatte - stellen wir ohnedies getrennt im zweiten Teil dieses Berichtes vor, der ausschließlich dem immer stärker vordrängenden Gebiet der audiovisuellen Technik gewidmet ist.

AEG-Telefunken mit ausgewogenem Tonbandgeräte-Programm

Der Schwerpunkt der Neuheiten lag in Berlin neben der „Weltpremiere des Fortschritts" (gemeint ist die Bildplatte in Farbe!) auf dem Tondbandgerätesektor hauptsächlich bei den Cassetten- und Radio-Cassetten-Recordern. Das Unternehmen zeigte verschiedene neue Geräte, die vorwiegend die von jungen Käufern gestellten Erwartungen erfüllen sollen.

Neue Cassetten-Recorder sind das „magnetophon cc nova TS" (leider kein technisches Foto in der Pressemappe) und das „magnetophon party-sound" (Bild 1). Dieser neue Cassetten-Recorder verfügt über eine Reihe von Besonderheiten: leichte und schnelle Aufnahmen durch ein eingebautes, leistungsstarkes Mikrofon, Aussteuerung wahlweise manuell oder über Automatik sowie endlich ein eingebautes Netzteil. Schieberegler und Tastensatz ermöglichen eine einfache Bedienung. Die Funktionen Start und Stop sind fernbedienbar.

Von den zahlreichen neuen Stereo-Geräten wollen wir vorstellen:
Als ein „Steuergerät der Spitzenklasse" präsentiert AEG-Telefunken das „opus hifi 301" (Bild 5), das mit 70 Transistoren, 43 Dioden, zwei Gleichrichtern und zwei Stabilisatoren bestückt ist und eine Musikleistung von 2 x 55 Watt liefert. Durch Tastendruck sind die sechs Wellenbereiche einzuschalten. Im UKW-Bereich können sieben verschiedene Sender auf Stationstasten gespeichert werden.

Das von AEG-Telefunken für die Tonbandgeräte „magnetophon" angebotene Zubehör ist immer umfangreicher geworden: Es bietet auch den Freunden der Dia- und Schmalfilmvertonung eine Reihe praktischer Hilfsmittel. Dazu gehören: Mikrofone für Netz- und Batteriegeräte, Bänder in Low-Noise-Qualität in Runddosen und EURO-Kassetten, Compact-Cassetten, Spezialzubehör für Batterie-und Cassetten-Tondbandgeräte wie Tragetaschen, Akkus, Netz-Ladegeräte auto-matic, Diodenanschlußplatte FAD 3 zum Überspielen des Fernsehtons auf Band, Diachron-universal-S, ein Zusatzgerät für Spulentonbandgeräte zur vollautomatischen Diaprojektor-Steuerung, Kopfhörer, Kabel und das dreikanalige Mischpult TS. Hier kann das Tonbandhobby tatsächlich beinahe zur Profession werden!

Stereochrom - ein neues Produkt von Agfa-Gevaert

Agfa-Gevaert zeigte auf der Internationalen Funkausstellung im Rahmen des umfassenden Magnetband-Sortiments die neuen "Stereochrom" Compact-Cassetten. Sie enthalten in der magnetischen Schicht ihrer Bänder nicht wie bisher Eisenoxid, sondern Chromdioxid. Das Agfa Stereochrom-Band in den Compact-Cassetten ermöglicht - bei entsprechender Geräteausstattung - echte Hifi Qualität in Verbindung mit einem Cassetten-Recorder.

Die physikalisch hervorstechenden Eigenschaften des Agfa Stereochrom-Bandes sind die hohe Koerzitivkraft und die bessere Magnetisierbarkeit. Daraus resultieren bessere Aufzeichnungs- und Wiedergabeeigenschaften, besonders der hohen Frequenzen.

Akai präsentiert erstmalig Surround-Stereo-Maschinen

Gemeint sind damit Quadrophonie-Tonbandgeräte, die wie bisher 2-Kanal-Stereobänder spielen, aber durch Tastendruck auf 4-Kanal-Stereo umschaltbar sind. Diese Kombination dürfte sicher großen Anklang finden, schon wegen ihres günstigen Preises: so kostet zum Beispiel die Universal-Maschine Akai 1730D-SS nur 50 Mark mehr als der bisherige Akai-Bestseller.

  • Anmerkung : Was kostet denn nun die Maschine insgesamt ?? Ein wirklich sehr unbefriedigender und unvollständiger miserabler Text.


Mit Deck-Maschinen und Modellen mit eingebauter Endstufe, mit 4-Kanal-Spezialverstärkern (das Modell AA-8100 SS hat einen eingebauten Tuner), mit Geräten verschiedener Preisklassen und mit einer Universal-Maschine für konventionelle Tonbandspulen plus 8-Spur-Cartridge ist Akai sicher gut ausgerüstet, seinen erwünschten Anteil am kommenden Quadrophonie-Boom geltend zu machen.

Die neue Schwanenhalsfamilie von AKG

Zur Funkausstellung stellte die Akustische- und Kino-Geräte GmbH drei neue Schwanenhalsmikrofone in einem einheitlichen, gebrauchsgerechten Design vor. Unser Bild 6 zeigt die Modelle (von linke nach rechts) D 510 B, D 558 B, D511B. Die matte, blendungsfreie Oberfläche, Mikrofon und Schwanenhals sind gesan-det und vernickelt, die geringe Abmessung des Mikrofonkopfes und die Gesamtlänge von 35 cm, mit eingezogenem, 1 m langem Kabel, zweiadrig geschirmt, zeichnen alle drei Modelle aus.
Den gesamten AKG Rest ersparen wir uns.
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Jetzt auch Cassetten-Recorder von der BASF!

Mit der Aufnahme von Recordern in das Vertriebsprogramm bietet die BASF als Hersteller von bespielten und unbespielten Compact-Cassetten für diesen Bereich der Unterhaltungselektronik nunmehr ein komplettes System an.

Die neuen Geräte sind nach dem Start in Berlin auch für den Export vorgesehen. Vorgestellt wurden zunächst drei Typen: zwei Recorder und eine Radio/Recorder-Kombination. Der „CC Recorder 9100" (Bild 7) wird in einer Tasche komplett mit Zubehör (Mikrofon und Netzkabel) geliefert.

Auch hier ersparen wir uns den gesamten Rest.

Als Spitzengerät im BASF-Startprogramm stellt sich der Radio-Recorder „CC Radio Recorder 9300" (Bild 9) vor. Auch hier eine ganze Reihe besonderer Vorteile: Radioteil mit 4 Wellenbereichen, der UKW-Teil verfügt über eine Senderautomatik.

Neu von der BASF: Chromdioxyd-SM- Compact-Cassetten

Auf der Funkausstellung in Berlin stellte die BASF ihre neuen SM-Compact-Cassetten aller drei Typen - C 60, C 90 und C 120 - mit Chromdioxyd-Bändern vor. Einer der wesentlichsten Vorzüge des Chromdioxyds ist es, daß es der Aussteuerbarkeit bei niedrigeren Bandgeschwindigkeiten einen größeren Spielraum gibt.

SM gleich Spezial-Mechanik. Es ist ein Hinweis darauf, daß diese Cassetten ihre ersten Zähne bekamen. Auffallend sind dabei zwei bewegliche Kunststoffteile, die, wenn auch en miniature, Elefantenzähnen verblüffend ähnlich sehen. Diese neuen Hebelteile führen das Band in einer Nut so genau, daß es sich immer geradezu ideal gleichmäßig ab- und aufspult. Die BASF hat diese SpezialMechanik zum Patent angemeldet.

Es ist fast der gleiche Marketing Salmon wie bei AGFA.
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Blaupunkt bringt das HiFi-System 91

Ein komplettes System mit Receivern, Lautsprecherboxen und Plattenspielern wird von Blaupunkt als HiFi-System 91 angeboten. Die Leistungen der Receiver liegen zwischen 2x15 Watt bis 2x50 Watt Musik. Die HiFi-Lautsprecherboxen stehen in verschiedenen Variationen zu den Receivern passend zur Verfügung. Spitzengerät ist der HiFi-Receiver STG 5091 mit elektronisch-automatischem Sendersuchlauf und den dazugehörigen Lautsprecherboxen LAB 405, die je fünf genau aufeinander abgestimmte Qualitätssysteme enthalten. Bild 10 zeigt die komplette Zusammenstellung aller 91er Geräte.

Braun bietet das TG 1000 nunmehr auch in Vierspur

Als TG 1000/4 ist die Braun HiFi-Tonbandmaschine TG 1000 (siehe unseren Test in Heft 4/71) jetzt auch in Vierspurtechnik lieferbar. Die elektroakustischen Eigenschaften des TG 1000/4 entsprechen dem technischen Stand des Zweispurgerätes.
Der Preis beläuft sich auf DM 1 848.- (gebunden, einschließlich Überspielungsabgeltung). Mit dem Vierkanal-Nachrüstsatz TQE 1000 zum TG 1000 ist die quadrophone Wiedergabe quadrophonisch bespielter Bänder möglich geworden. Dabei bleibt das TG 1000 jedoch gleichzeitig eine normale HiFi Stereo-Maschine ohne jede Änderung der elektroakustischen Eigenschaften. Mit TQE 1000 nachgerüstete Zweispurgeräte lassen sich außerdem zur Vierspur-Stereo-Wiedergabe benutzen. Der Vierkanalkopf wird an der im Kopfträger vorgesehenen Stelle eingebaut, der Elektronik-Baustein mit den beiden Wiedergabeverstärkern für die hinteren Kanäle an der ebenfalls vorgesehenen Stelle im Chassis. Ein zusätzlicher Schalter im Kopfträger schaltet die beiden vorderen Spuren auf die im Gerät vorhandenen Wiedergabeverstärker.

Alle vier Kanäle werden wiedergabeseitig an die „Phono"-Buchse geführt, so daß zum Anschluß eines Quadrophonie-Verstärkers nur ein normales vierpoliges Diodenkabel erforderlich ist. Die Buchse „Verstärker" ist nach DIN für Stereo-Aufnahme- und Wiedergabe beschaltet. Dadurch ist vier-kanalige Wiedergabe ebensogut mit zwei normalen HiFi-Stereo-Verstärkern möglich.

Das TG 1000 wurde von vornherein so konstruiert, daß jedes Gerät von Braun Kundendienst mit dem Vierkanal-Nachrüstsatz TQE 1000 (lieferbar ab Anfang 1972) bestückt werden kann.

Sansui Cassetten-Recorder für quadrophone Wiedergabe

Im Vertriebsprogramm der Firma Compo Hi-Fi, findet sich ein neuer Cassetten-Recorder der Firma Sansui, der an die QS-Synthesizer der gleichen Firma angeschlossen werden kann, um 2-Kanal-Cassetten quadrophonisch wiedergeben zu können. Das Gerät mit der Typenbezeichnung „SC 700" (Bild 11) besitzt einen DC Servomotor, ist umschaltbar auf Chromdioxydband, wird über leichtgängige Drucktasten bedient, verfügt über eine automatische Endabschaltung und gestattet das Mixen von drei Mikrofonen.

  • Anmerkung : Eine ganz "wichtige Eigenschaft" ist das Mixen von 3 (drei !) Mikrofonen am Recoder - ohne Klangregler und ohne Vorpegel - also absolut unbrauchbar -, aber es ist eine völlig unnütze Marketing-Zeile Wert. Solchen "Schmus" haben uns fast alle Japaner aufgetischt

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Zwei neue Cassetten-Geräte bei Graetz

Mit dem Automatic-Recorder 300 (Bild 12) wurde ein kleines und kompaktes Cassetten-Gerät geringer Abmessung gezeigt. Die Aufnahmeaussteuerung erfolgt automatisch, bedient wird das Gerät über eine Zentralbetätigung für Aufnahme, Wiedergabe sowie schnellen Vor- und Rücklauf. Den ganzen Rest habe ich weggelassen, das war nur noch Blödsinn.

  • Anmerkung : Auch hier waren die Markteing Leute extrem einfallslos. Stellens Sie sich vor, Sie lesen : Dieses Auto kann wirklich fahren und hat sogar ein Lenkrad und 4 Räder. Würden Sie da nicht auch lächeln ?

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Grundig steuert zum Cassetten-Markt zwei neue Geräte bei

Cassetten-Geräte gibt es nun schon so langsam wie Sand am Meer.

Damit es ein richtig schöner Berg wird, hat sich auch Grundig zwei neue Modelle einfallen lassen: Der Cassetten-Recorder C 410 Automatic (Bild 14) weist als Besonderheit ein hochwertiges Kondensator-Mikrofon mit Feldeffekttranssistor-Vorverstärker auf, das direkt im Gerät eingebaut ist und auch aus größerer Entfernung noch einwandfreie Aufnahmen ermöglichen soll. Ein externes Schaltmikrofon, etwa die Type GDM 308, gestattet die Start/Stop-Fernbedienung während der Aufnahme.

Das zweite, neu vorgestellte Modell, der C 10 Automatik (Bild 15), wendet sich vor allem an ganz junge Konsumenten mit etwas kleinerem Geldbeutel.

Das vielfältige Angebot an Spulentonbandgeräten hat Grundig ebenfalls um zwei neue Modelle erweitert: TK 244 (Bild 16) und TS 246 (Bild 17). Beide Geräte sind von ihrer Konzeption her an die bewährten Stereogeräte TK 246 und TK 248 HiFi angelehnt, unterscheiden sich aber voneinander in der Verstärkerausstattung. Während das Modell TK 244 über zwei Vier-Watt-Stereoendstufen verfügt, ist die Tonbandschatulle TS 246 ohne eigene Endverstärker zur Ergänzung von HiFi-Stereo-Anlagen gedacht.

Beide Geräte arbeiten mit der Aussteuerungs-Automatik, die für Sprache- und Musikaufnahmen umschaltbar ist und auf problemlose Weise stets optimale Aufzeichnungsergebnisse gewährleistet. Besonderen Bedienungskomfort bietet der neuartige Ein- und Ausblendregler des Modells TK 244.

Das Modell TK 244 weist Schieberegler zum Ein- und Ausblenden während der Aufnahme, zur Klangwahl sowie die für den linken und rechten Kanal getrennt regelbare physiologische Lautstärkeregelung auf. Das Laufwerk der beiden Tonbandgeräte ist mit einem fühlhebelgesteuerten Bandzugstabilisator ausgestattet.

Auf dem HiFi-Sektor gab es ebenfalls eine ganze Reihe interessanter Novitäten, von denen wir zwei vorstellen wollen:

Mit dem „Studio 2000 HiFi" lassen sich durch den Anschluß von zwei Stereo-Lautsprechergruppen gleichzeitig zwei Räume mit Programm versorgen. Das Gerät bietet 2 x 35 Watt Leistung (Bild 18).

Ein neues Kompakt-Steuergerät der 1000 Mark-Klasse bietet Grundig mit dem RTV 900 (Bild 19). Das Gerät ist von seiner Form her stark dem bekannten RTV 800 angeglichen. Wiedergabeseitig ist der 900er allerdings kräftiger ausgestattet als sein kleinerer Bruder: mit 2 x 25 Watt sinus. Der UKW-Teil arbeitet mit drei FET in der abgestimmten Vorstufe, im Eingangskreis sowie als Mischer und besitzt eine Empfindlichkeit von 1,8 Mikro-volt an 240 Ohm.

„Stenorette" - Ein mobiles Diktiersystem von Grundig

Dieser Text wurde auf etwa 1/5 zusammegekürzt. - Seit vor siebzehn Jahren, 1954 nämlich, die erste „Stenorette" auf den Markt gelangte, hat Grundig eine ansehnliche Zahl dieser vielseitigen Bürohelfer mit verschiedenen Tonträgern - Bandkassette, -magazin sowie Diktatfolie - entwickelt und produziert.

Insgesamt wurden bisher weit über eine Million „Stenorette"-Diktiergeräte aller Typen hergestellt, die ihres hohen Rationalisierungseffektes wegen und nicht zuletzt durch größte Zuverlässigkeit Weltruf erlangt haben.

Einen Höhepunkt in dieser Erfolgsserie stellt die Neuentwicklung Stenorette SL dar, die Grundig schon in Hannover 1971 präsentierte. Dieses hochmoderne Bürogerät ist so konzipiert, daß es sich neben dem stationären Betrieb in Chefzimmer und Sekretariat ebensogut auch zum Einsatz unterwegs, im Auto, im Eisenbahnabteil, unabhängig vom Stromnetz eignet.

Zentralbedienung vom Mikrofon aus - Kein „Bandeinfädeln" mehr
Äußerst günstig auf die Handhabung des Tonträgers wirkt sich der völlig freiliegende Bandlauf ohne besonderen Bandandruck aus. Das Band braucht lediglich an den Tonköpfen vorbeigeführt und in den Aufwickelhaspel eingehängt zu werden. Der sichere Kontakt zwischen der 2,8 mm breiten Tonspur und den Köpfen ist durch den Bandzug gewährleistet.

Variables Wiedergabetempo - Bei der Übertragung des Diktates in die Schreibmaschine mit Hilfe eines Kleinoder Stetosethörers kann die Phonotypistin die Bandgeschwindigkeit - im Mittel 5,5 cm/s - um jeweils 15 Prozent steigern oder verringern und damit ihrem Schreibtempo individuell anpassen.

Alle Laufwerkfunktionen sind auf elektronischem Wege gegen Fehlbedienungen untereinander verriegelt; elektrische Störgeräusche, wie Schaltknacken und dergleichen, werden unterdrückt. Die elektronische Drehzahlregelung des hallsondengesteuerten Gleichstrommotors, der naturgemäß von der Netzfrequenz unabhängig ist, hält die Bandgeschwindigkeit auf ±2% konstant.

Zur Stenorette SL (empfohlener Verkaufspreis 719.- DM incl. Mehrwertsteuer) wird das optisch passende Mikrofon 519 angeboten;
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Tragbares Cassetten-Gerät von Imperial (Kuba)

Als ein tragbares Cassetten-Gerät für Aufnahme und Wiedergabe mit Compact-Cassetten präsentiert sich das „CR 2002" von Imperial (Bild 20). Als serienmäßiges Zubehör werden angeboten: Mikrofon mit Ständer, Leer-Cassette. Das Gerät verfügt über einen Stufenschalter für Stop, schnellen Vor- und Rücklauf, Wiedergabe/Aufnahme in Verbindung mit Aufnahmetaste und einen Drehregler für Wiedergabe-Lautstärke automatische Aussteuerung. Eine Aufnahmeverriegelung verhindert unbeabsichtigtes Löschen.
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Isophon beweist Willen zur Neuheit

Mit zehn neuen Lautsprechereinheiten will die Firma Isophon laut Pressenotiz ihren „Willen zur Neuheit" beweisen.

Fünf Neuheiten sahen wir schon in Hannover, und zwar als Prototypen, die nunmehr serienmäßig lieferbar sind. Im einzelnen handelt es sich um die HiFi-Kompaktboxen HSB 5001, FSB 5002 (Serie „Silver Sound") und HSB 5003 sowie den HiFi-Ball HFB 100 (Kugelkalottenstrahler im Gehäuse) und den HiFi-Bausatz BS 7502 (75 Watt Musikbelastbarkeit). Vier Neuheiten wurden in Berlin erstmals gezeigt: eine HiFi-Kompaktbox für Anlagen der mittleren Leistungsklasse (35 Watt Musikbelastbarkeit), die HSB 3501.
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Sechs Cassetten-Recorder bei ITT

Im Produktbereich Cassetten-Recorder bietet der Firmenverband ITT Schaub-Lorenz insgesamt sechs Modelle an, und zwar SL 52 automatic, SL 55 automatic, SL 55 de Luxe, SL 74 radio-recorder, SL 75 radio-recorder und stereo recorder 80 hifi.

Für die Aufnahme und Wiedergabe von Stereo-Programmen ist das Modell stereo recorder 80 hifi ausgelegt (Bild 23). Es arbeitet in Viertelspurtechnik. Sein Frequenzumfang erstreckt sich von 80 bis 10.000 Hz bei 4,75 cm/s mit einem Gleichlauf von ± 0,3 %. Die

Den Rest kann man getrost überlesen, denn von Hifi ist da keine Spur, alles nur dummes Geschwafel.

Wunschkonzert im Auto mit LESACAR A11

Die Firma LESA, Mailand, einer der ältesten und größten Phono- und Tonbandgerätehersteller Europas, widmet sich seit einiger Zeit auch dem Sektor Unterhaltungs-Elektronik im Kraftfahrzeug.

Eines der ersten Geräte aus einer ganzen Serie von Autoradios, Auto-Cassetten-Recordern und Kombinationsgeräten ist die Type LESACAR A/11, ein Zusatzgerät zum vorhandenen Autoradio, das die automatische Wiedergabe von „Compact-Cassetten" gestattet.

Eine Menge ausufernden Textes habe ich gelöscht, es war nur Geschwafel.

Der Vertrieb und die technische Betreuung des Auto-Cassetten-Tonbandgerätes LESACAR A/11 erfolgt in der Bundesrepublik Deutschland durch die Firma LESA DEUTSCHLAND GMBH, 78 Freiburg, Wiesentalstraße 10, die seit über 11 Jahren mit 10 Gebietsvertretungen und Auslieferungslagern "erfolgreich" für den Vertrieb der LESA-Erzeugnisse tätig ist.

LESA war damit so "erfolgreich", daß es hier in Deutschland fast keiner kannte, ich jedefalls nicht. Und wo diese Dinger ernsthaft verkauft wurden, ist mir heute noch schleierhaft.
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Neues für den Tonbandamateur von 3M

In Berlin präsentierte sich die 3M Company mit neuen und verbesserten Produkten für den Tonbandamateur einerseits und den HiFi-Spezialisten andererseits. Erstmalig zeigte das Unternehmen "Scotch Dynarange" Tonbänder in HiFi-Qualität auf der charakteristischen Profi-Spule in den Abmessungen 13, 15, 18 und 26,5 cm. Die Scotch Dynarange Tonbänder konnten durch intensive Forschung qualitativ weiterentwickelt werden.

Ein spezielles Problem hat die 3M ebenfalls angegangen, das der Archivierung und Verpackung. - Eine DN A4 Seite habe ich weggelassen.

  • Anmerkung : Was jetzt kam, war leider nur Unsinn und Geschwätz. Die 3er und 5er Bandspulen-Kassetten von BASF waren wesentlich handlicher, auch besser als die komischen Plastik-Dinger da von AGFA. Wir haben sie alle hier nebeneinander stehen.


Ebenfalls neu sind die sogenannten Music Mastering Tonbänder, die besonders für Mehrkanalaufzeichnungen mit häufigen Überspielungen entwickelt wurden. Die auf diesem Gebiet erstmalig eingesetzte mattierte, selbstschützende Rückseite weist entscheidende mechanische Vorteile auf: Sie verhindert Cinching- und Windowing-Effekte, gewährleistet engen Band/Kopf-Kontakt, bessere Capstan-Stabilität und schützt vor statischer Aufladung.

Ein exklusives Bindersystem in Verbindung mit einer besonderen Oxyd-Dispersion erhöht die Abriebfestigkeit des Bandes und die Widerstandsfähigkeit gegen Scatching. Starke Einbrüche aufgrund von Schichtabrieb und anderen Oberflächenbeschädigungen sind praktisch ausgeschlossen.

  • Anmerkung : Leider ist auch das alles ganz schlimmer Unsinn. Genau das Gegenteil ist aufgetreten. Denn Revox hatte mit diesen Scotch-Bändern gang ganz dicke existenzbedrohende Probleme. Sie schmieren erheblich.


Die beiden Bandtypen Scotch 206 und 207 bedeuten sicher einen neuen Markstein auf dem Gebiet der Magnetoxyd-Forschung: Das neue, von der 3M entwickelte Oxyd mit Low Noise-Qualität bringt eine Erhöhung in der Dynamik um 3dB. Dieses Plus kann auf verschiedene Weise genutzt werden: 3dB mehr Dynamik ohne Verlust im Aussteuerungsbereich; 3dB mehr Reserve im Aussteuerungsbereich bei gleicher Dynamik; 2dB bessere Dynamik und 1dB größerer Aussteuerungsbereich.

  • Anmerkung : Auch das mit den 1 (ein) oder zwei dB ist alles marginal und vor allem, das können (konnten) inzwischen alle !! anderen Wettbewerber auch.

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Drei neue Cassetten-Geräte im Nordmende-Programm

Bild 25 zeigt die neuen Cassetten-Geräte vereint. Im einzelnen handelt es sich um folgende Modelle: „Fan + recorder" ist eine abgestimmte Kombination von Transistorkoffer und Cassetten-Tonbandgerät mit eingebautem Netzteil. Topside-Skala mit Bedienungselementen, Tragegriff und eingebautes Cassetten-Gerät an der in Nußbaumfarbenem Dekor gehaltenen Frontseite sind die äußeren Merkmale dieser Neuheit. usw. usw, alles Geschwafel.

Auf dem HiFi-Sektor bietet Nordmende einen neuen Verstärker unter der Typenbezeichnung „7500/VS" (Bild 26) mit 2 x 60 Watt Sinus und einer Leistungsbandbreite von 10 bis 60 000Hz bei 1% Klirrfaktor. Das HiFi-Steuergerät „7504/ ST" ist ebenfalls neu sowie der dazu passende Plattenspieler „7500 P" (Bild 27). Der Verstärker besitzt eine Leistung von 2 x 25 Watt Sinus, der Plattenspieler ist ein mit Wechselautomatik ausgestattetes Modell.

Ein neuer PE-Receiver: HSR 60

Erstmalig auf der Funkausstellung stellte PE seinen neuen HiFi-Stereo-Receiver „HSR 60" (Bild 28) vor. Das volltransistorisierte Gerät verfügt über 2 x 30 Watt Musikleistung (2 x 18 Watt sinus) - aber nur an 4 Ohm !!! - und fünf Wellenbereiche.

Als größerer Bruder des im vergangenen Jahr vorgestellten Phonokoffers, der nunmehr für Stereo ausgelegt ist, präsentierte PE in Berlin das Modell „Swing stereo" (Bild 29). Es handelt sich um einen eleganten Phonokoffer mit einem 2x4 Watt Verstärker und einem dreitourigen Plattenspieler PE 38 für manuellen Betrieb.

  • Anmerkung : Das ganze PE Programm war schon nicht mehr konkurrenzfähig. Als Besucher hatte mangemerkt, da ist die Luft raus.

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N 4450 - neues Spitzentonbandgerät von Philips

Im neuen Spitzenmodell „N 4450" der Philips-Spulen-Tonbandgeräte ist die Mechanik weitestgehend durch Elektronik ersetzt worden. Dies beginnt beim Drei-Motoren-Konzept: Elektronik bestimmt die drei Drehzahlen des kollektorlosen Gleichstrom-Capstan-Motors und die Drehmomente der Bandwickeltellermotoren - und endet bei der Bedienung über elektronische Fingertip-Tasten auch auf der zusätzlichen Fernbedienungseinheit.

Dazwischen liegen elektronische Steckbausteine, die alle Befehle speichern, die die Betriebsfunktionen steuern und überwachen und die das Gerät vor Fehlbedienung schützen. Das „N 4450" (Bild 30) ist ein HiFi-Stereo-Gerät nach DIN 45 500 für horizontale und vertikale Aufstellung mit vier Spuren, drei Bandgeschwindigkeiten und automatischer Bandlaufrichtungs umschaltung (Reserve-Betrieb). Es ist mit einer Schaltuhr, zwei VU-Metern, einem vierstelligen Zählwerk und einer zählwerkgesteuerten Suchlaufautomatik ausgerüstet. Seine Flachbahnregler sind ebenso beleuchtet wie die Schiebeschalter, und auch die Fingertipp-Tasten leuchten zur optischen Rückmeldung auf. Der eingebaute, auch allein benutzbare Stereo-Verstärker gibt 2 x 20 Watt Sinusleistung ab.

Die vielen technischen Neuerungen und Besonderheiten dieses Typs wollen wir zur Information unserer Leser stichwortartig erwähnen:

1. Konstruktive Besonderheiten: drei Motoren, ein hallgeneratorgesteuerter Cap-stan-Gleichstrommotor für den Bandantrieb sowie je ein Gleichstrommotor für die beiden Wickeltellerantriebe, Bandwickelteller mit Verriegelung für Bandspulen bis 26,5 cm Durchmesser, Aufnahme- und Wiedergabebetrieb in beiden möglichen Bandlaufrichtungen (Reserve-Betrieb) mit manueller und automatischer Endabschaltung, Betrieb bei horizontaler und vertikaler Aufstellung möglich, zwei Tonwellen, sechs Stereo-Magnetköpfe (2 x Löschen, 2 x Aufnahme, 2 x Wiedergabe), zwei Bandzug-fühlhebel, synchronlaufende Schaltuhr für vorgewähltes automatisches Ein- und Ausschalten, vierstelliges Zählwerk mit einstellbarer Suchlaufautomatik, drei Bandgeschwindigkeiten (4,75, 9,5 und 19 cm/s), drei Umspulgeschwindigkeiten, abnehmbare Magnetkopfabdeckungen, eingebaute Bandklebeschiene mit 45 °-Schnei-delehre, verschiedenfarbig beleuchtete Schiebeschalter und Flachbahnregler, frontseitig versenkte und verdeckte Anschlußbuchsen für Stereo- und MonoMikrofone, Diodenanschlüsse sowie Kopfhörer, servicefreundliche steckbare Printplatten für die einzelnen Elektronikschaltungen, Holzgehäuse mit schwarzem Vinylbezug und Aluminiumbeschlägen, versenkbarer Tragegriff.

2. Schaltungstechnische Besonderheiten: integrierter HiFi-Verstärker mit 2 x 20 Watt Sinusleistung; auch getrennt verwendbar, wenn die Tonbandfunktionen abgeschaltet sind; mit Mischeingängen, Tonabnehmer-Entzerrerverstärkern, Rumpelfilter, Rauschfilter und Physiologieschalter; zwei beleuchtete VU-Meter, in % und in VU geeicht; elektronische Tipptasten mit Bestätigungslämpchen für auszulösende Funktionen; elektronisches „Gedächtnis" als Speicher für eingetastete Befehle; elektronische Verriegelung gegen Fehlbedienung; elektronische Bandgeschwind ig keitsumschaltung; elektronische Schaltknackunterdrückung, elektronische Fernbedienung aller auszulösenden Funktionen; Eingangswahlschalter für Rundfunk, Tonband, Tonabnehmer und Reserve; zwei Mikrofoneingänge mit wählbarem Eingang mischbar; Löschgenerator mit 114-kHz-Gegentaktoszillator. Die Abmessungen dieses Gerätes betragen 520 x 500 x 210 mm (B x H x T), das Gewicht ist mit Deckel ca. 20 kg.
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Das Philips Modell „N 4418"

Ein weiteres neues Tonbandgerät mit vielen technischen Besonderheiten ist das Modell „N 4418" (Bild 31). N 4418 ist das zweite Spulen-Tonbandgerät der neuen Entwicklungsreihe von Philips mit Drei-Motoren-Konzept und elektronischer Steuerung. Zu den weiteren Besonderheiten dieses vertikal und horizontal aufstellbaren Gerätes nach DIN 45 500 gehören: vier Spuren, drei Bandgeschwindigkeiten, 18-cm-Spulen, Autostop, automatische Endabschaltung, Echo und Multiplay, 2x10 Watt HiFi-Stereo-Verstärker (auch bei abgeschaltetem Laufwerk einsetzbar), zwei VU-Meter, sechs Fingertipp-Tasten mit Kontrolleuchten, sieben Flachbahnregler, zusätzliche Fernbedienungsmöglichkeit. Das in einem mit seiner transparenten Staubschutzhaube 515 x 380 x 200 mm große Nußbaumfurniergehäuse gelieferte Gerät hat eingebaute 5-Liter- Lautsprecherboxen und einen versenkbaren Tragegriff. Es wiegt etwa 12 kg.
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Weitere Einzelheiten ?? wichtig ???

Beim N 4418 sind in gleicher Weise wie bei dem Spitzengerät N 4450 die mechanische Steuerungen durch elektronische ersetzt worden. Sie werden von Solenoiden elektromagnetisch betätigt, wie beispielsweise das Pressen der Andruckrolle an die Tonwelle und an das der Andruckfilze an die drei Stereo-Tonköpfe. In der Nähe der beiden Bandenden leiten Schaltfolien auch bei schnellem Vor- und Rücklauf die automatische Endabschaltung ein. Das vierstellige Bandzählwerk ist mit einem gleichfalls vierstelligen Geber für den automatischen Suchlauf gekoppelt. Diese, auch Autostop genannte Vorrichtung hält das Tonband an einer beliebig vorgewählten Stelle an, um beispielsweise eine gesuchte Programmstelle schnell wiederzufinden. Die Autostopeinrichtung läßt sich auch abschalten. Die elektronische Steuerung ermöglicht eine Fernbedienung. Sie erfolgt über ein zusätzlich lieferbares Fernbedienungskästchen, das ähnliche Fingertipptasten mit Rückmeldelämpchen enthält, die zusammen mit den korrespondierenden Lämpchen des Tonbandgerätes aufleuchten. Eine Schaltknackunterdrückung sorgt bei Betrieb über die Pausetaste durch weiches Anschwingen des Löschoszillators für störungsfreien Betrieb. Wie beim N 4450 ist auch bei diesem Gerät die gesamte Elektronik auf einzelnen Steckkarten zusammengefaßt worden und deshalb schnell und bequem auszuwechseln. Wegen seines elektronisch geregelten Antriebs kann das N 4418 ohne Umschaltung sowohl an 50-Hz- als auch an 60~Hz-Netze angeschlossen werden.

Eine vollständige Stereo-Heimanlage - Modell „GF 808"

Ein neues Philips-HiFi-Stereo-Electrophon nach DIN 45500 stellte Philips mit dem Modell „GF 808" (Bild 32) vor. Das mit dem Plattenspielerchassis GC 008 ausgerüstete Gerät ist eine vollständige Stereo-Heimanlage mit 2 x 15 Watt Musikleistung !!!!, an die auch ein Rundfunkempfangsteil und ein Tonbandgerät angeschlossen werden können.

Ausblick :
Auf dem Cassetten-Markt stellte Philips in Berlin den Prototyp eines Stereo-Cassetten-Recorders mit HiFi-Qualität vor (Bild 34). Philips wird HiFi-Cassettengeräte in etwa einem Jahr auf den Markt bringen. Der Preis für ein solches Gerät soll aus heutiger Sicht um 600 Mark betragen.
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Rank Arena mit 10-Cassettenwechsler

Die Firma Rank Arena, Hamburg, ein Unternehmen der britischen Rank Organisation, bietet von ihrer Vertragsfirma Lenco, bekannt als größter schweizer Hersteller von Laufwerken, einen 10-Cassettenwechsler an, der Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeit bis zu zehn Cassetten gestattet.

Seine technischen Besonderheiten sind: Programmiermöglichkeit - nach Wahl kann jede Cassette nur einseitig oder aber beidseitig bespielt oder abgespielt werden; schneller Vor-und Rücklauf wird automatisch seitenrichtig umgestellt; Wiedergabe- und Aufnahmedauer bis zu zehn Stunden mit C-60-Cassetten; Doppel-Anzeige-Instrument für individuelle Einstellung pro Kanal; automatisches Weiterschalten bei nicht richtig eingelegten Cassetten; automatisches Weiterschalten bei nicht belegten Cassetten-Fächern; Hysterese-Außenläufer- Synchronmotor für bidirectionalen Capstanantrieb; Synchronmotor für Schaltgetriebe; Aufnahme-Verriegelung durch Zweiknopf-Bedienung; Signallampen für Programm-Anzeige und die im Betrieb befindlichen Cassetten-Seiten; Schnell-Stop-Taste; automatisches Abschalten der Aufnahme bei Betätigung der schnellen Vor- und Rücklauftaste sowie bei Beendigung der Cassette, außer bei betätigter Continous-Taste, wo sämtliche für Aufnahme bestimmten Cassetten bespielt werden; auswechselbares Cassettenmagazin mit Klarsichthaube; Druck-Tasten-Betätigung; vollkommene Unterdrückung der Schaltimpulse zum Wiedergabe-Verstärker durch spezielle Schaltungs-Anordnung; automatische Verriegelung des Magazins bei in Betrieb befindlicher Cassette. Die Abmessungen betragen 390 x 200 x 240 mm, Gewicht ca. 7,5 kg.

  • Anmerkung : Davon hatte ich mehrere in Edel-Restaurants zur Berieselung eingesetzt, aber immer nur wenige Monate, dann war die Wechsler-Mechanik oder das Laufwerk am Ende. Das war alles Murks hoch 3 und hatte nie verlässlich funktioniert. So ruiniert man seinen Namen gründlich.

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SABA mit lückenlosem Programm

Von dem breit gefächerten Tonbandgeräte-Angebot der Schwarzwälder Firma haben wir bereits zwei Geräte in Heft 4/71 vorgestellt: das TG 424 und das TG 524.

Desweiteren finden sich nunmehr folgende Geräte im Angebot: Der cassetten-recorder 321 (Bild 35) mit eingebautem Netzteil, Aussteuerungsautomatik und Klangregler; das TG 444 automatic in Vierspur-Technik, 9,5 cm/s Bandgeschwindigkeit, 6 Watt Ausgangsleistung, horizontaler oder vertikaler Betrieb, 18 cm-Spulen, Aussteuerungsautomatik oder manuell (umschaltbar), Tricktaste, 4stelliges Zählwerk; das TG 448 mit zwei Bandgeschwindigkeiten (4,75 und 9,5 cm/s), Bandendabschaltung durch Schaltfolie, sonstige Ausstattung wie TG 444;

das HiFi-Tonbandgerät TG 544 Stereo (Bild 36) mit Vierspur-Technik, 9,5 und 19 cm/s Bandgeschwindigkeit, horizontaler und vertikaler Betrieb, 2 x 10 Watt Musikleistung, eingebautes Mischpult, Playback- und Multiplayback-Aufnahmen ohne Zubehör möglich, Aussteuerungsanzeige durch getrennte Spitzen-Spannungsmesser für beide Kanäle, elektrische Band-Endabschaltung;

das TG 524 Stereo in Zweispur-Technik, sonstige Ausstattung wie beim TG 544; das TG 546 mit wahlweiser automatischer oder manueller Aussteuerung, vier eingebauten Lautsprechern, sonstige Ausstattung und Technik wie beim TG 544.
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  • Anmerkung : So formuliert man eine Werbeaussage nur im Vollrausch oder wenn man überhaupt keine Lust mehr hatte. Soetwas war kontraproduktiv.

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Siemens nunmehr auch mit Cassetten-Recordern auf dem Markt

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  • Anmerkung : Ähnlich wie die BASF "musste" oder wollte auch SIEMENS in den Hifi-Geräte-Markt einsteigen, obwohl sie da keine Ahnung hatten. Und es ging wie bei der BASF voll in die Hose. Nur, SIEMENS und die BASF hatten genügend Spiel-Geld (gambling money), die anderen nicht.

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Als neue Modelle hat die Siemens-Elektrogeräte GmbH drei Cassetten-Recorder für Compactcassetten in ihr Programm aufgenommen: den Stereo-Cassetten-Recorder für den Heimgebrauch Trabant RC 501 (Bild 40) und die beiden tragbaren monauralen Recorder Trabant RC 420 (Bild 14) und RC 300 (Bild 42), sämtliche mit 4,75 cm/s Bandgeschwindigkeit !!!! (ja womit denn sonst ??) .
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Sonys Cassetten-Rekord: Tapedeck für 24 Cassetten!

Drei neue Tonbandgeräte finden sich im Programm des japanischen Großproduzenten. An der Spitze steht nunmehr das neue TC 640 (Bild 37), dessen Bandlaufwerk mit drei Motoren ausgerüstet wurde, und zwar ein Motor für die Bandantriebsachse und zwei neu entwickelte, sechs-polige Außenrotor-Motoren für den Spulenantrieb.
So beträgt die Zeit für schnellen Vor- und Rücklauf eines Bandes von 400m nur 90 Sekunden. Das Dreikopfsystem ermöglicht das Mithören von Band/Tonquelle. Ein eingebauter Filter absorbiert die geringsten Schwingungen in Längsrichtung des Bandes, die durch den Kontakt zwischen Band und Tonkopf verursacht werden können. Eine Spannungsregler-Schaltung verhindert mögliche Schaltknackse bei Aufnahme. Multiplay und Echo sowie das Mischen von Mikrofon und Hilfseingang sind ohne zusätzliche Geräte möglich.

Einen „Luxus-Cassetten-Recorder" bietet Sony mit dem Modell TC-165 an (Bild 38), das mit einem Doppel-Capstan-Antriebssystem ausgerüstet wurde. Dadurch sollen Gleichlaufschwankungen und Modulationsgeräusche vermieden werden, ähnlich wie bei hochwertigen Spulentonbandgeräten. Außerdem wurde bei diesem Gerät erstmals das sogenannte Sony Limiter-(Begrenzer-) System angewendet, welches die Vorzüge des manuellen Aufnahmeverfahrens mit der Sicherheit des automatischen Aufnehmens verbindet. Bei diesem Gerät ist es auch möglich, Low-Noise-Cassetten sowie - nach Umschalten des Bandartenschalters auf „Spezial" - eine Chromdioxyd-Cassette zu verwenden. Das Gerät arbeitet in Vierspurtechnik und wiegt etwa 7 kg.

Als selbständig wechselndes Stereo-Tonband-Deck für 24 Compact-Cassetten präsentiert sich das Modell „TC-880" (Bild 39), das eine Dauermusikberieselung von 24 Stunden non stop ermöglicht. Das TC-880 spielt eine Bandseite der Cassette wie üblich ab, und bei Erreichen des Bandendes wird durch das automatische Rückspulsystem das Band in der Cassette zurückgespult. Die nächste Cassette wird abgespielt, ohne daß das Gerät bedient werden muß.
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Studer mit stilistischen und technischen Änderungen im Revox-Programm

Nach vier Jahren Laufzeit wurden jetzt erstmals stilistische Änderungen am Revox-Tonbandgerät vorgenommen. Das Revox A77 (MK II) präsentiert sich nunmehr mit einer neuen Frontplatte und weiß unterlegten Skalen an den VU-Metern. Die einzige technische Änderung betrifft die VU-Meter. Diese sind jetzt immer beleuchtet, wenn das Gerät eingeschaltet ist; bei Aufnahme erscheint eine zusätzliche rote Signallampe in den VU-Meter-Skalen.

Das Revox A77 wurde in Berlin erstmals mit einem eingebauten Dolby-System (Typ B) vorgestellt. Damit ist das Revox A 77 eines der ersten Tonbandgeräte der Spitzenklasse, das diese technische Neuerung zur Verbesserung des Geräuschspannungsabstandes aufzuweisen hat. Wer das Revox A 77 für Überspielungen, Kopiereinrichtungen, Tonbandmontagen und ähnliches einsetzt, dem bietet das Dolby-System eine wichtige Hilfe, weil mit dieser Einrichtung der Geräuschspannungsabstand auch bei mehrfacher Überspielung hoch gehalten werden kann.

Das System eignet sich ebenso für hochwertige Mikrofonaufnahmen und Schallplatten-Überspielungen (der Geräuschspannungsabstand der Signalquelle muß dabei gegen 70 dB betragen).

Das Gerät verfügt über eine vierfache Dolby-Elektronik; je ein Kompressor in den Aufnahme-Kanälen und je ein Expander in den Wiedergabekanälen. Diese aufwendige Technik ist notwendig, damit das Gerät wie bisher unabhängig in jedem Kanal aufnehmen und wiedergeben kann und daß außerdem Hinterbandkontrolle möglich ist, jeweils mit oder ohne Dolby-System.

Die Dolby-Version des A 77 ist auf der Frontplatte mit einem zusätzlichen Schalter ausgerüstet, mit dem die Dolby-Elektronik ausgeschaltet und umgangen werden kann. Zwei zusätzliche Regler befinden sich hinter der Frontklappe; mit diesen und mit Hilfe eines eingebauten Eichoszillators und der VU-Meter wird der Pegel in den Aufnahme- und Wiedergabekanälen in exakte Übereinstimmung gebracht.

Der Vor/Hinterband-Kontrollschalter auf der Frontplatte enthält eine zusätzliche Stellung „Calibration" (Eichen). Diese Eichung ist notwendig, weil unterschiedliche Pegel im Aufnahme-und Wiedergabe-Kanal Änderungen des Frequenzganges hervorrufen. Durch die Eichung werden außerdem Unterschiede der Bandsorten und Bandchargen ausgeglichen. Die Eichung erfolgt mit so hoher Genauigkeit, daß die Frequenzgänge bei eingeschaltetem Dolby-System gegenüber dem Originalgerät unverändert bleiben.

Ein zusätzlich schaltbares Multiplex-Filter schützt die Dolby-Elektronik vor Störungen durch Pilotton- und Multiplex-Hilfs-träger-Frequenzen bei Aufnahme ab FM-Tuner.

Das Dolby-System, Typ B, ermöglicht im günstigsten Fall eine Verbesserung des Geräuschspannungsabstandes um ca. 8 bis 10dB. Weil die mit Dolby-Systemen aufgenommenen Bänder untereinander austauschbar sein müssen, ist es notwendig, die Aussteuerung nach Dolby-Norm zu halten. Infolge dieser Normaussteuerung - die um ca. 4 dB tiefer liegt - ergibt sich eine Verbesserung des Geräuschspannungsabstandes von ca. 4 bis 5dB und eine Verringerung des Klirrfaktors um 1% bei Vollaussteuerung gegenüber der A 77 Standardversion. Die Dolby-Version des Revox A 77 wird nicht mit eingebauten Endstufen und ebenfalls nicht als Koffergerät geliefert.
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Uhers „Compact report stereo" jetzt lieferbar!

Auf der Funkausstellung in Düsseldorf wurde ein Prototyp dieses Cassetten-Gerätes in HiFi-Qualität vorgestellt. Nach Abschluß umfangreicher Entwicklungsarbeiten steht nunmehr der „Compact report stereo" (Bild 43) zur Verfügung. Das Gerät ist für alle Stromquellen ausgelegt und soll bei Verwendung normaler Eisenoxyd-Bänder die Mindestanforderungen nach DIN 45 500 für Spulengeräte erfüllen. Weitere technische Daten: Mono- und Stereobetrieb, absolut „trudelsicher", automatischer Zweirichtungsbetrieb, Laufrichtungsanzeige durch. Instrument, Fernsteuerung für Start, Stop und Laufrichtung, abschaltbare automatische Aussteuerung, eingebautes Spe-zial-Kondensator-Mikrofon mit neuartiger Niederspannungstechnik, Ausgangsleistung 2 x 1,5 Watt.

An die Magnetköpfe des Uher „Compact report stereo" mußten, ebenso wie an das Laufwerk, besondere Anforderungen gestellt werden. Es galt nicht nur, die geforderten Mindestwerte für Ruhegeräusch- und Fremdspannungsabstand zu erreichen, sondern auch außerdem den geplanten Betrieb in zwei Richtungen, ohne Wenden der Cassette, zu gewährleisten. Während diese Forderungen die Eigenschaften des kombinierten AW-Kopfes betreffen, mußte vom Löschkopf verlangt werden, daß er in Verbindung mit einem entsprechend ausgelegten HF-Generator auch in der Lage ist, in Zukunft erscheinende Bänder mit hochkoerzi-tiven Schichten, wie etwa Chrcmdioxyd. zu löschen.

Es mußte daher einerseits ein kombinierter Aufnahme-Wiedergabekopf entwickelt werden, der nicht nur vier Magnetsysteme enthält, sondern auch über optimale Aufzeichnungs- und Wiedergabeeigenschaften verfügt. Andererseits mußte der Löschkopf ebenfalls erhöhten Anforderungen genügen.

Die Süddeutschen Mechanischen Werkstätten KG (SMW), Entwicklungsfirma der Uher Werke, konnte diese Aufgaben lösen: Bild 44 zeigt den kompletten Kopfträger: rechts der Löschkopf, in der Mitte der Viersystem-AW-Kopf, links eine zusätzliche Bandführung. Auch der Löschkopf ist mit zusätzlichen Bandführungen versehen (2fach vergrößert). Als Werkstoff für diese Führungen wurde Hart-Keramik gewählt. Ein Material, das praktisch verschleißfrei ist und damit die notwendige exakte Führung des Bandes für lange Zeit sicher gewährleistet. Bild 45 zeigt die beiden Hälften des Ferrit-Löschkopfes. Man kann deutlich erkennen, daß es sich um einen echten Dreischenkel-Doppelspaltkopf handelt (10fach vergrößert). Bild 46 zeigt den aus zwei Hälften zusammengesetzten AW-Kopf (10fach vergrößert).

UHER Modell „714 L"

Ein neues Gerät der unteren Preisklasse bietet Uher mit dem Modell „714 L" an, das besonders für die Anhänger der 4-Spur-Technik und der praktischen Bandgeschwindigkeit 9,5 cm/s geschaffen wurde (Bild 47). Obwohl es in der Reihe der Uher-Geräte das billigste ist, weist es jedoch die gleichen konstruktiven Merkmale auf wie die größeren Geräte: den stabilen Druckgußrahmen, die hochwertigen Magnetköpfe und elektronischen Bauteile. Der Unterschied liegt lediglich darin, daß dieses Gerät hauptsächlich für den normalen Aufnahme- und Wiedergabebetrieb eingerichtet ist und bewußt auf die verschiedenen besonderen Möglichkeiten der größeren Geräte verzichtet wurde. Das neue Modell arbeitet senkrecht oder waagrecht und besitzt die neuentwickelte Bedienungsmechanik des Stereomodells 724 L.

Weitere Eigenschaften: ein großes, mit dB-Skala versehenes, beleuchtetes Anzeigeinstrument, Programmwahl durch Spurumschaltung, 4stel-liges Zählwerk, automatischer Bandendschalter sowie die Wiedergabemöglichkeit von 4-Spur-Stereobändern in Mono. Spulengröße bis zu 18 cm Durchmesser.

Das UHER „Quadro-Center"

Als eine Art Zukunftsvision zeigte Uher in Berlin das „Quadro-Center". Bei dieser „Vision" handelt es sich um eine Kombination des HiFi-Verstärkers CV 140 in quadrophoner Ausführung mit einem ebenfalls quadrophonen Spezialmodell des „Compact report stereo 124".

Durch den eigens für dieses Gerät entwickelten Viersystem-Magnetkopf erwies sich das „compact report stereo 124" für quadrophone Wiedergabe besonders geeignet. Uher beabsichtigt jedoch nicht, in absehbarer Zeit für Quadrophonie eingerichtete Geräte oder Verstärker herzustellen.

Cassetten-Recorder im Dolby-System von Wharfedale

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  • Anmerkung : Wharfedale war von Beginn an eine Lautsprecherfirma und musste sich nun auch hier mit dem Wettbewerb "schlagen" - unerfolgreich, wie wir heute wissen.

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Die Anwendung des Dolby-Systems schreitet mutig voran: der englische HiFi-Produzent Wharfedale, in Deutschland mit einem eigenen Verkaufsbüro in Frankfurt am Main vertreten, hat jetzt sogar schon einen Cassetten-Recorder auf den Markt gebracht, in dem dieses System verwirklicht wurde. Bei einer Bandgeschwindigkeit von nur 4,75 cm/s mit Low-noise-Bandmaterial und erst recht mit Chromdioxyd soll das DC 9 (Bild 48) laut Prospekt bei weitem die durch die DIN-Norm 45 500 gesetzten Mindestanforderungen für HiFi-Geräte übertreffen.

MAGAZIN : Für Hi-Fi Stereo-Liebhaber: AUDIANT 72 - erste internationale Hi-Fi Ausstellung in Belgien

Auf Initiative und unter Leitung von „HiFi Studio", niederländische-belgische Monatsschrift für „Verbreitung der Hi-Fi-Idee", werden Vorbereitungen getroffen für eine internationale Ausstellung über dieses Thema, in Zusammenhang mit einem Gala-Konzert, Studientagen und Vorführungen. Diese Aufstellung wurde für die Zeit vom 11. bis 14. Februar 1972 geplant und wird in Antwerpen im „Nationaal Bouwcentrum" stattfinden.

Zugelassen sind nur Geräte der Hi-Fi-Klasse, wie Verstärker, Vorverstärker, Mischpulte. Tonbandgeräte, Decks, Lautsprecher, Mikrofone, Kopfhörer, Plattenspieler usw. Durch besonders ausgerüstete Schallkabinen und Massendemonstrationen werden sowohl Fachleute wie Amateure die Gelegenheit haben, die neuesten Geräte unter bestmöglichen Bedingungen zu hören.

Auskünfte über Audiant '72 sind erhältlich bei: „HiFi Studio", General Sekretär J. Elsmoortel, 2520 EDEGEM-Belgien

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